Simon Stones Regiearbeit „Hotel Strindberg“ mit Martin Wuttke und Caroline Peters eröffnet das Theatertreffen 2019. Foto: © Sandra Then Simon Stones Regiearbeit „Hotel Strindberg“ mit Martin Wuttke und Caroline Peters eröffnet das Theatertreffen 2019. Foto: © Sandra Then

Theatertreffen 2019

Bildstarke Bühnenkunst – vom 3. bis 20.5.

Alljährlich im Mai versammelt sich im Haus der Berliner Festspiele die deutschsprachige Bühnenszene beim Theatertreffen. Herzstück des Festivals sind die 10 ‘bemerkenswertesten Inszenierungen’, die von einer Kritikerjury aus über 400 Aufführungen der Saison ausgewählt wurden. Fündig wurde die Jury in Dortmund, Dresden, Basel, Berlin, München, Zürich, Wien.

Neben den ausgewählten zehn Aufführungen sind beim Theatertreffen im Rahmen des Stückemarkts erstmals aktuelle Arbeiten von internationalen Künstlerinnen und Künstlern zu erleben. Die Diskussionen, Vorträge, Preisverleihungen und die Premierenfeiern im Festspielhaus an der Schaperstraße und an anderen Orten in der Stadt komplettieren das Festivalprogramm.

Bildgewaltige Produktionen und der Trend, alte Stoffe zeitgenössisch zu überschreiben, prägen die Auswahl des 56. Theatertreffens. Ro­ma­n­- und Filmad­ap­tio­nen, Performances, Pro­jekt­ent­wick­lun­gen, Stoffak­tua­li­sie­run­gen – oftmals als multimediale Gesamtkunstwerke wirkmächtig inszeniert – laden die Zuschauer zum Staunen ein. Wer die Aufführungen nicht live auf der Bühne erleben kann, hat trotzdem die Möglichkeit, am Theatertreffen teilzuhaben. 3sat überträgt drei ausgewählte Produktionen im Fernsehen und zum Public Viewing auf der Großbildleinwand im Sony Center.


Die Inszenierungen:

Eröffnet wird das Theatertreffen am 3.5. mit Simon Stones Inszenierung „Hotel Strindberg“ nach Motiven aus Werken August Strindbergs, einer Koproduktion von Burgtheater Wien und Theater Basel. Auch aus Basel kommt Claudia Bauers Regiearbeit „Tartuffe oder das Schwein der Weisen“, eine Komödie nach Molière von PeterLicht.

Gleich drei Arbeiten aus der freien Szene haben es diesmal in die Auswahl der Jury geschafft – „Girl From The Fog Machine Factory“ des Schweizer Regisseurs Thom Luz, „Oratorium“ vom Berliner Performancekollektiv She She Pop und „Unendlicher Spaß“ in der Regie von Thorsten Lensing. Erstmals dabei ist die Regisseurin Anna Bergmann mit ihrer Inszenierung „Persona“ nach dem Filmdrama von Ingmar Bergman, eine Koproduktion des Deutschen Theaters Berlin sowie des Malmö Stadsteaters.

Weitere Einladungen gingen an „Das Internat“, ein assoziatives Bildtheater von Ersan Mondtag (Schauspiel Dortmund), das aus organisatorischen Gründen nicht gezeigt werden kann, das 10-stündige Antikenprojekt „Dionysos Stadt“ von Christopher Rüping, eine Produktion der Münchner Kammerspiele, und an Sebastian Hartmanns Bühnenadaption von Dostojewskis „Erniedrigte und Beleidigte“ vom Staatsschauspiel Dresden.

Den Abschluss des Theatertreffens bildet am 19. und 20. Mai eine weitere Erfolgsproduktion aus Dresden: Ulrich Rasches Interpretation des Antikriegsromans „Das große Heft“ von Ágota Kristóf.


Info-Tel.: (030) 2 54 89-100. Kasse: Mo. bis Sbd. 14-18 Uhr sowie Abendkasse.

Spielorte: Haus der Berliner Festspiele & andere

Alle weiteren Infos finden Sie hier.

Schaperstraße 24
10719 Berlin [ Wilmersdorf ]

Telefon

  • Karten: (030) 2 54 89-100

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U Spichernstraße
Bus: 204

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