Clown Carillon; Foto: Weihnachtscircus Roncalli Clown Carillon; Foto: Weihnachtscircus Roncalli

Roncalli Weihnachtscircus

Festlicher Zauber mit artistischen Attraktionen

Die Adventszeit ohne Roncalli in Berlin ist einfach undenkbar. Das gilt besonders für Circusdirektor Bernhard Paul. Wenn es nach ihm ginge, käme Roncalli auch noch die nächsten 20 Jahre nach Berlin. Das Publikum sieht das genauso. Alljährlich lassen es sich die BerlinerInnen nicht entgehen, mit ihren Familien und FreundInnen den Roncalli Weihnachtscircus zu besuchen. Es ist zu einer Tradition geworden, zu erleben, wenn das Tempodrom sich im Festschmuck als Weihnachtscircus präsentiert.

Artistik zum Träumen

Einmal im Jahr demonstriert das Tempodrom für 2 ½ Wochen seine Wandlungsfähigkeit, und ArtistInnen und Clowns schaffen mit ihrer Kunst großartige Momente in der Manege. Seit über 40 Jahren kümmert sich Bernhard Paul mit viel Herz darum, die Circus-Tradition am Laufen zu halten. Bereits über die Hälfte seines Lebens widmet er sich der Aufgabe, mit seiner Vision eines besonderen Circus Poesie ins Leben der Menschen zu bringen. Immer auf der Suche nach Neuem, freut sich Bernhard Paul auch in diesem Jahr, Highlights wie den Beatbox-Akrobaten Robert Wicke mit seiner charmanten, frechen Comedy zu präsentieren. Wicke nimmt die Besucher mit auf eine interaktive Reise durch seine akustische Welt. Die Töne und Sounds, die er seinem Körper und vielen Objekten entlockt, entwickeln sich zum unwiderstehlichen Groove und entführen den Zuschauer in eine andere Dimension des Hörens – ein origineller Mix aus Comedy, Beatbox, Jonglage und Zauberei.

Ein erfinderischer Steampunk als Clown

Natürlich darf die berühmte Roncalli-Poesie nicht fehlen. Dafür wird in diesem Dezember vor allem Clown Carillon aus Italien sorgen. Wenn Paolo Casanova – so heißt Carillon im bürgerlichen Leben – auf seinem Hochrad in die Manege rollt, dann wird seine Umgebung für die Dauer der Darbietung zum poetischen Mikrokosmos. Nebel steigen auf, schillernde Seifenblasen erscheinen aus dem Nichts, und Blumen verwandeln sich zu buntem Regen. Aus den Untiefen seines Kostüms zaubert der Mime und Illusionist fantasievolle Effekte. Er scheint aus einer anderen Zeit zu stammen. Dieser Clown ist eigentlich ein Steampunk. – Carillon bringt das Viktorianische Zeitalter in die Manege und verwirklicht dessen utopische Phantasien. Er kümmert sich um einen Hund, der eigentlich eine Maschine ist, schenkt ihm sein leuchtendes Herz. Sprechen kann seine Figur nicht. Musik, Bewegungen, Gesten und Augenspiel sind seine Wege der Kommunikation. Der Träumer braucht keine tausend Worte.

Balance auf dem Halbmond zeigt das Moskauer Duo Pykhov. Mit der Mondsichel, deren Spitzen durch dünnes Drahtseil verbunden sind, schaukeln die beiden Artisten ganz sanft ihrem Ziel entgegen. Leicht wie die Tochter von Pierrot Lunaire tanzt Yana Pykhova über das Stag ihres Bootes. Als Tambour gibt ihr Mann den Rhythmus vor für ihre gemeinsame Reise in entschwundene oder noch zu entdeckenden Zeiten. Das ist noch längst nicht alles. Wer will, kann es im Tempodrom kennenlernen.

Runder Geburtstag für den Circus-Poeten Bernhard Paul

Bernhard Paul feierte in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. In diesem Zusammenhang gilt es, Danke zu sagen. Danke für die vielen Roncalli-Jahre! Für sein Durchhaltevermögen, seine Ideen und seine unermüdliche Liebe für den Circus! Danke, dass er Freude schenkt und nie aufgehört hat, an die Visionen zu glauben. Das Publikum goutiert sein Engagement mit Treue. Mit Neugier erwartet es Jahr um Jahr, was der Direktor für Attraktionen präsentiert. Für den Circus, der anders ist als die anderen. Der leuchtend die Magie des Roncalli-Kosmos entfaltet und zum Träumen verführt. In diesem Jahr zum 14. Mal! Der Zauber hält an.


16.12.2017 bis 2.1.2018
Karten (€ 19,- bis € 78,-, bis 3 J. frei, bis 12 J. ermäßigt. 31.12.: bis € 85,-) unter 030/47 99 74 77

Weitere Infos sind hier zu finden.

Möckernstraße 10
10936 Berlin [ Kreuzberg ]

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Beschreibung

S Anhalter Bahnhof
Bus: M29

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