Rettungsaktionen für Kultureinrichtungen

Die Corona-Krise stellt bundesweit zahlreiche Institutionen vor eine existenzbedrohende Herausforderung. Die nächsten vier Wochen werden bei vielen entscheiden, ob sie ihr Business komplett aufgeben und Insolvenz anmelden müssen.

Viele Theater bitten darum, auf die Rückerstattung der bereits erworbenen Karten für abgesagte Veranstaltungen nach Möglichkeit zu verzichten. Einige haben Spendenaktionen oder sogenannte „Freiwilligentickets“ eingerichtet, wie die Berliner Kabarett Anstalt. Nachfolgend finden Sie einige Rettungsaktionen.

Sollten Ihnen weitere, hier nicht genannte, bekannt sein, freuen wir uns über eine Mail an unsere Redaktion, um sie hier ebenfalls aufnehmen zu können. Auch wir sind selbstverständlich daran interessiert, dass das facettenreiche Berliner Kulturleben diese Zeit mit möglichst wenig Einbußen übersteht und möchten Spenden- und Rettungsaktionen auf diese Weise fördern.


Berliner Kabarett Anstalt

Um das BKA in dieser Zeit zu unterstützen, können auf der Webseite Freiwilligentickets im Wert von € 10,-, € 20,- oder € 40,- für die Livestreams erworben werden.


Comedyclub Kookaburra

Der Comedyclub Kookaburra hat auf seiner Facebook-Seite einen Spendenaufruf gestartet.


Privat-Initiative für die Berliner Gastronomie: Rettung durch Bier-Gutscheine

Eine Gruppe um den Berliner Unternehmer Karsten Kossatz entwickelte die Spontanhilfe-Plattform www.helfen.berlin für Restaurants, Bars, Cafés, Clubs, Läden, Hotels und Attraktionen (u.a. Museen, Theater, Kinos). Hier können Stammgäste Gutscheine kaufen, die ihren Lieblingsorten jetzt kurzfristig Liquidität verschaffen und die später eingelöst werden können. Wer sowieso einmal wöchentlich in einem bestimmten Restaurant € 50,- ausgibt, der kann dieses Budget dem Restaurant nun schon vorzeitig zur Verfügung stellen, damit es die Krise überlebt.

Die betroffenen Gastgeber sind aufgerufen, sich über die E-Mailadresse bitte@helfen.berlin oder über die Website zu melden.


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