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Neue Rosskastanie für den Liebermann-Garten

Am Donnerstag, den 13. November um 10.00 Uhr erhält der Garten der Liebermann-Villa sein historisches Aussehen zurück. Die im Juni umgestürzte 120-jährige Kastanie wird dann durch eine sieben Meter hohe und im Umfang 50 Zentimeter messende Rosskastanie aus den Quartieren einer brandenburgischen Baumschule ersetzt.

Max Liebermann erwarb das 7000 Quadratmeter große Wassergrundstück in der Villenkolonie Alsen 1909. Er nutzte das Anwesen in der damals noch unberührten Seelandschaft als Sommerresidenz. Während die umliegenden Villengärten noch in der landschaftlichen Tradition der Lenné-Meyerschen Schule des 19. Jahrhunderts angelegt wurden, sollte der von Albert Brodersen gestaltete Liebermann-Garten zu einem Werk der neuen Gartenkunst des 20. Jahrhunderts werden. Der Liebermann-Garten wurde im Sinne einer Garten-Secession und im Gegensatz zu einem Englischen Garten gestaltet. Der Vordergarten wurde in drei Bereiche geteilt: dem Gemüse- und Obstgarten folgt ein Blütenstaudengarten und ein mit Buchsbaumkugeln dekoriertes strenges Rasenparterre. Verbunden werden die drei Bereiche durch den die Mittelachse der neoklassizistischen Villa aufnehmenden Gartenweg. Auch der seeseitige Gartenteil des 200 Meter langen Grundstücks wurde durch formal und räumlich zusammenhängende Gartenbereiche gebildet: Terrassen, Blumenbeete und Heckengärten.

 

 

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