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John Middleton, ein erfolgreicher Londoner …

Im Renaissance-Theater Berlin

… Arzt, ist seiner Frau untreu geworden. Sie aber lehnt es ab, darauf zu reagieren, so wie es die Konvention verlangt. Constance macht ihrem Mann weder wütende Szenen, noch flüchtet sie in die würdevolle Pose der resignierenden betrogenen Ehefrau. Sie erklärt ihr Verhalten damit, dass sie und John nach 15 Jahren Ehe zwar Zuneigung und Sympathie füreinander empfinden, ihre Liebe aber schon seit langem erloschen ist. Da ihr Mann verpflichtet ist, für ihren Unterhalt zu sorgen, sie selbst ihm aber kaum mehr etwas zu bieten hat, kann sie ihm nicht verübeln, sich mit einer anderen Frau zu vergnügen. Constance hält sich zunächst an diesen ‘Ehrenkodex’. Doch sie will ihr Leben umkrempeln und wird berufstätig. Mit ihrer finanziellen Unabhängigkeit ändern sich auch die Spielregeln. Am 23. Februar feiert Antoine Uitdehaags Inszenierung des Stücks Die ideale Frau von William Somerset Maugham Premiere.

Ein Vorbild für seine Stücke fand Somerset Maugham in den Gesellschaftskomödien von Oscar Wilde. Insofern ist es kein Zufall, dass in dieser Spielzeit ‘Die ideale Frau’ und Oscar Wildes Polit-Komödie Der ideale Mann direkt aufeinanderfolgen. Die neue Bearbeitung des Stücks von Elfriede Jelinek steht ab 19. März unter der Regie von Torsten Fischer auf der Bühne. Der charismatische Politiker Sir Robert Chiltern (Heikko Deutschmann) wird erpresst – wegen Insidergeschäften, die er am Anfang seiner steilen Blitzkarriere getätigt hat.

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