Festtage 2018

Staatsoper Unter den Linden

Die Festtage sind zurück an ihrem angestammten Ort – dort, wo sie zu Ostern 1996 gegründet wurden: der Staatsoper Unter den Linden. Die große Ausstrahlungskraft der von Daniel Barenboim ins Leben gerufenen Festtage zieht seitdem immer in der Osterzeit Zuschauer von nah und fern nach Berlin, und die größten Künstler folgen dem Ruf des Maestro, um mit ihm und der Staatskapelle Berlin im Opern- und Konzertsaal zu glänzen. Freuen Sie sich auf ein hochkarätiges und abwechslungsreiches Programm.

Ein Aufgebot herausragender Künstler

Eröffnet werden die diesjährigen Festtage am 24. März in der Philharmonie mit den Wiener Philharmonikern und Daniel Barenboim, dem ‘Spiritus rector’, am Pult, der als Dirigent und als Pianist bei allen Vorstellungen zu erleben sein wird. Präsentiert wird an diesem Abend Gustav Mahlers 7. Sinfonie. Claude Debussy steht am 29.3. im Fokus dieses Konzertabends mit der Staatskapelle Berlin und der Pianistin Martha Argerich sowie dem Staatsopernchor und den Solistinnen Anna Prohaska (Sopran), Marianne Crebassa (Mezzosopran) und Anna Lapkovskaja (Alt). Maria Furtwängler begleitet den Abend als Sprecherin. Geboten werden die ‘Fantaisie’ für Klavier und Orchester und ‘Le Martyre de Saint Sébastien’ zum Text von D’Annunzio.

Ihre gemeinsamen Auftritte im 4-händigen Spiel oder an 2 Klavieren gehören zu den Sternstunden erfüllten Musizierens: Am 31.3. begeistern Martha Argerich und Daniel Barenboim bei ihrem Duo-Recital mit Werken von Robert Schumann und Claude Debussy.

Musiktheaterwerke von Verdi und Wagner

Zwei außergewöhnliche Musiktheaterwerke zweier bedeutender Komponisten werden bei den diesjährigen Festtagen zu erleben sein: Giuseppe Verdis Falstaff und Richard Wagners Parsifal – das eine eine musikalische Komödie und Neuproduktion, das andere ein dreiaktiges Bühnenweihspiel und eine Wiederaufnahme. ‘Falstaff’ hat am 25. März in der Inszenierung des italienischen Regisseurs Mario Martone mit Michael Volle in der Titelrolle Premiere. Im Alter von fast 80 Jahren gelang dem bereits zum Mythos gewordenen Verdi noch einmal ein sensationeller Erfolg: Ausgehend von der Librettovorlage von Arrigo Boito schuf er nach 5 Jahrzehnten tragischer Bühnenwerke doch noch ein komisches Meisterwerk. Weise und entlarvend, karikierend und charakterisierend, fand Verdi mit seinem ‘Falstaff’ zu einer sehr natürlichen und bildhaften Musiksprache mit viel Wortwitz und rhythmischer Finesse. Das Gebaren des alternden Sir John Falstaff, ein schlitzohriger Schmarotzer und Möchtegern-Weiberheld, sorgt in Windsor für viel Aufruhr: Nicht nur, dass er sich seinen Lebensunterhalt auf Kosten anderer ergaunert. Der über jeden Selbstzweifel erhabene Lebemann glaubt auch noch, er könne gleich bei 2 Damen mit gleichlautenden Liebesbriefen anbandeln, und hofft nicht nur auf ein Liebesabenteuer, sondern auch auf einen lukrativen ‘Zuverdienst’. Die empörten, aber auch gewitzten Frauen schmieden derweil ein Komplott, bei dem sie nebenbei auch noch den Weg für die Heirat der Tochter ebnen.

Parsifal ist das letzte musikdramatische Werk von Richard Wagner. Die Inszenierung von Dmitri Tcherniakov wird am 30. März mit Andreas Schager in der Titelrolle wiederaufgenommen. Eine heilsverkündende Gralsbruderschaft hat ein strenges Keuschheitsgelübde abgelegt und hütet 2 Reliquien, von denen die Brüder sich ewiges Leben erhoffen: den heiligen Gral und den heiligen Speer. Doch weil ihr Gralskönig Amfortas sich mit Kundry versündigte, ist der Speer in die Hände des von der Bruderschaft abgewiesenen Klingsor gelangt, der Amfortas eine unheilbare Wunde zufügte. Ein ‘reiner Tor’ könnte die Erlösung bringen. In dem naiven Parsifal hofft man, diesen gefunden zu haben.


Festtage 2018: vom 24. März bis 2. April. Das vollständige Programm, Karten und weitere Informationen finden Sie bei der Staatsoper Unter den Linden.

 

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