Generalmusikdirektor Donald Runnicles, bestens vertraut mit Alban Bergs Musik, leitet die Premiere von ‘Wozzeck’. © Simon Pauly

Wozzeck

Mit dem Regisseur Ole Anders Tandberg

Am 5. Oktober findet in der Deutschen Oper die Premiere von Wozzeck statt.

Die Berliner Uraufführung von Alban Bergs Oper Wozzeck 1925 schlug ein neues Kapitel in der Geschichte des Musiktheaters auf:

Kein Werk sollte die Entwicklung der Oper so sehr prägen wie diese Vertonung von Georg Büchners Dramenfragment. Mit seiner ersten Oper gab Berg zugleich seine persönliche Antwort auf eine Frage, die nahezu alle Komponisten der Zeit umtrieb: Ob Paul Hindemith oder Richard Strauss, Alexander Zemlinsky, Erich Wolfgang Korngold, Ernst Krenek oder Kurt Weill – sie alle stellten in den 1920ern die Erzählweisen und die musikalischen Mittel der Oper in Frage und legten ihre Vision eines Musiktheaters für das 20. Jahrhundert vor.

In seinem Spannungsfeld zwischen Arme-Leute-Drama und surrealistischer Verzerrung, zwischen Zwölftonmusik und klassischer Form ist ‘Wozzeck’ ein Werk, das einen szenischen Ansatz jenseits der Milieustudie verlangt.

Die Deutsche Oper hat die Neuinszenierung dem norwegischen Regisseur Ole Anders Tandberg anvertraut, der in seinen bisherigen Arbeiten für dieses Haus – ‘Lady Macbeth von Mzensk’ und ‘Carmen’ – eine hohe Sensibilität für die Übergangsbereiche von Traum und Wirklichkeit sowie Tragödie und Groteske bewiesen hat. Mit dem dänischen Bariton Johan Reuter in der Titelpartie und Elena Zhidkova als Marie stehen ihm zwei Interpreten zur Seite, die das Ideal des Sängerdarstellers verkörpern, wie es für diese Oper in besonderem Maß gefordert ist. Die musikalische Leitung der Inszenierung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Donald Runnicles.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Veranstaltungsdaten:
05.10.2018 - 15.11.2018

Bismarckstraße 35
10627 Berlin [ Charlottenburg ]

Telefon

  • (030) 343 84 343

Webseite

Beschreibung

U Deutsche Oper

» Route auf Google Maps anzeigen