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West Side Story

Mit der West Side Story haben Leonard Bernstein und Jerome Robbins Musiktheatergeschichte geschrieben. In einer Neuinszenierung des Intendanten und Chefregisseurs Barrie Kosky ist das Werk nun an der Komischen Oper Berlin zu sehen. Die Co-Regie und Choreographie liegt in den Händen von Otto Pichler, der beim erfolgreichen „Ball im Savoy“ bereits für die Choreographie verantwortlich zeichnete.

Die zeitloseste aller Liebesgeschichten spielt – ganz auf das Wesentliche konzentriert – mit elf Solisten und neunzehn Tänzern in einem offenen Bühnenraum. Bernsteins Partitur erklingt in großer Originalbesetzung mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin unter der Leitung von Koen Schoots. So bekommt man das Werk im normalen Musicalbetrieb nur seltenzu hören.

Leonard Bernsteins moderne Version von Shakespeares Romeo und Julia ist voller treibender Rhythmen und ergreifend schöner Songs. Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei verfeindete Banden. Die Zugehörigkeit zur jeweiligen Gruppe empfinden die jungen Menschen als ihre einzige Existenzberechtigung. Sie haben nicht viel mehr zu verlieren als ihren Stolz. Wenn es da die zwei Liebenden Tony und Maria wagen, die verbissen verteidigte Abgrenzung einfach so über den Haufen zu werfen, bedeutet das mehr als ein kleines Techtelmechtel. Hier wird eine scheinbar unumstürzliche Ordnung in Frage gestellt, und das bleibt natürlich nicht ohne Folgen. Es geht um nichts Geringeres als Hass und Liebe, um Leben und Tod – und um die sehr vage Hoffnung, dass einmal alles anders sein könnte.

Veranstaltungsdaten:
07.11.2014 - 03.07.2015

Behrenstraße 55
10117 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • Karten: (030) 47 99 74 00

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