© Arno Declair

Warten auf Godot

Samuel Becketts Stück im Deutschen Theater

Wladimir: Also? Wir gehen?
Estragon: Gehen wir!
(Sie rühren sich nicht von der Stelle.)
– Samuel Beckett, Warten auf Godot (1952)

Landstraße. Ein Baum. Abend. Zwei Akte, zweimal zwei Personen: Wladimir und Estragon, Pozzo und Lucky. Manchmal geht ein Junge vorbei. Nichts geschieht. Und es ist, wie gleich die erste Replik von Becketts Text sagt, auch „nichts zu machen“.

Was bleibt, ist das Warten. Und das Sprechen. Als ob es keine andere Möglichkeit gäbe, sich seiner selbst zu versichern. Als ob die sich wiederholenden Rituale der Rede zugleich dazu dienten, das Leiden an der Leere der Welt, den puren Zeit-Vertreib, erträglich zu machen. Mit ihm zu spielen. Sich zu retten.

Während der Vorarbeiten zu seiner Warten auf Godot-Inszenierung ist Dimiter Gotscheff – der große bulgarische Regisseur, der dem europäischen Theater seinen unverwechselbaren Stempel aus Lakonie, Witz, Poesie und Abgründigkeit aufgedrückt hat – im Oktober 2013 gestorben. Es war insbesondere ein Wunsch seiner Schauspieler, das Stück auf die Bühne zu bringen: als liebevolle Hommage. In den Rollen des Estragon und Wladimir sind Wolfram Koch und Samuel Finzi zu erleben.

Den Klassiker des Absurden Theaters Warten auf Godot gibt es am 10. und 28. April sowie 28. Mai im Deutschen Theater zu sehen.

Weitere Informationen finden Sie hier. Karten gibt es direkt bei uns im Ticketshop.

Veranstaltungsdaten:
10.04.2016 - 28.05.2016

Schumannstraße 13
10117 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • Karten: (030) 2 84 41-225

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