Van Gogh, „Stillleben mit Orangen, Zitronen und blauen Handschuhen“, 1889. © National Gallery of Art, Washington DC

Van Gogh. Stillleben

Ausstellung bis 2.2.2020 im Barberini Potsdam

Das Museum Barberini in Potsdam hat mit Ausstellungen zu Henri-Edmond Cross und Picasso eine Reihe zur Moderne in Frankreich initialisiert. Nun gibt es die Fortsetzung mit Vincent van Gogh, der lange in Frankreich lebte.

Die Ausstellung „Van Gogh. Stillleben“ ist die erste systematische Würdigung dieses zentralen Themas in einer Ausstellung. Von den rund 800 Gemälden, die Vincent van Gogh (1853-1890) während seines 10-jährigen künstlerischen Schaffens fertigte, bilden die über 170 Stillleben knapp ein Fünftel. Umso erstaunlicher ist, dass sich bisher noch keine Ausstellung seinen Stillleben widmete. Die Auswahl von 27 Gemälden zeichnet die Entwicklung seiner Malerei von den erdigen Tönen des Frühwerks bis zu lichten Motiven späterer Jahre.

Van Gogh widmete sich dem Stillleben nicht nur, weil er glaubte, Bilder von Blumen leichter zu verkaufen und das Geld für Modelle zu sparen, sondern vor allem, um die künstlerischen Mittel zu proben. Er nahm den Impressionismus und japanische Farbholzschnitte zur Kenntnis, erfasste den Raum neu und experimentierte mit Farbe, Licht, Schatten.

Die Ausstellung entstand mit dem Kröller-Müller Museum, Otterlo, dem Van Gogh Museum in Amsterdam und amerikanischen Leihgebern.


Weitere Informationen und Karten finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
26.10.2019 - 02.02.2020

Humboldtstraße 5–6
14467 Potsdam

Telefon

  • (0331) 23 60 14-499

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