Martin Rentzsch und Marc Oliver Schulze in Alexander Eisenachs Adaption „Felix Krull - Stunde der Hochstapler“. Foto: JR Berliner Ensemble

Thomas Mann: Felix Krull

Inszenierung des Romans bis 14.1. am Berliner Ensemble

Felix – der Glückliche –, Sohn eines bankrotten Schaumweinfabrikanten, ist Meister darin, den Menschen genau das vorzuspielen, was diese in ihm sehen wollen. Sein Glück ist, alles sein zu können in einer Welt der Fälschungen, die keine Wahrheit mehr kennt. So ist er, was er scheint, authentisch, indem er täuscht, Experte der kreativen Selbstvermarktung.

Regisseur und Autor Alexander Eisenach wird ein Stück schreiben über die Figur des Hochstaplers als Inbegriff des modernen Menschen, der sich ununterbrochen selbst inszeniert. Als Auftakt dazu befasst er sich am Berliner Ensemble mit dem entsprechenden Paradebeispiel der Literaturgeschichte: „Felix Krull“. Thomas Manns hinreißende Parodie auf ein Künstlertum brillanter Äußerlichkeiten, die am Ende genau das erzeugen, was sie nicht sind, ist noch bis 14. Januar 2020 zu sehen.


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Veranstaltungsdaten:
23.11.2019 - 14.01.2020

Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • Karten: (030) 28 40 81 55

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Beschreibung

U+S Fried­­rich­straße
U Oranienburger Tor
Bus: 147

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