‘Mein Töchterchen Kiki’ von Issai Kulvianski, 1927, in der Schau ‘Freiheit. Die Kunst der Novembergruppe 1918-35’. Berlinische Galerie; Foto: © Nachlass Kulvianski (Ausschnitt)

Themenwinter an 100 Orten

100 Jahre Revolution - Berlin 1918/19

In Kooperation mit zahlreichen Partnern in der ganzen Stadt startet am 9. November der Themenwinter zu ‘100 Jahre Revolution – Ber­lin 1918/19’. Fünf Monate lang wird historisches Wissen über damalige Ereignisse vermittelt und zugleich verdeutlicht, wie wichtig heute die Auseinander­setzung mit der Revolution ist. 100 Orte erzählen 100 Geschichten überall in der Stadt.

Ob Ausstellungen im Museum für Fotografie, in der Berlinischen Galerie oder im Märkischen Museum, ob Performances oder Lesungen: Der Themenwinter greift aktuelle politische Debatten um die Pressefreiheit, Fake News, Populismus, das Recht auf Leben und Selbstbestimmung auf, deren Wurzeln tief in der Revolutionszeit verankert sind.

Im November jähren sich die Revolution und das Ende des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Das Kriegsende und die Schaffung der ersten parlamentarischen deutschen Demokratie sind entscheidende historische Ereignisse, deren Wirkung über die Grenzen Berlins hinaus­ging, die gleichzeitig aber auch die Geschichte der Stadt nachhaltig prägten. Die Revolution bot die Grundlage für einen Katalog sozialer und individueller Grundrechte, der in der Weimarer Reichs­verfassung von 1919 verankert wurde.

Alle Programm-Informationen und Veranstaltungsorte finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
09.11.2018 - 18.03.2019