Mit ‘Ti vedo, ti sento, mi perdo’ präsentiert Jürgen Flimm im Rahmen von ‘Infektion!’ ein Werk Salvatore Sciarrinos. © Matthias Baus

Staatsoper Berlin: Ti vedo, ti sento, mi perdo

'Warten auf Stradella'

Am 7. Juli hat Jürgen Flimms Inszenierung des neuen Werkes von Salvatore Sciarrino in der Staatsoper Premiere.

‘Ti vedo, ti sento, mi perdo’ (auf Deutsch: ‘Dich sehen, dich hören, mich verlieren’) besitzt den Untertitel ‘Warten auf Stradella’.

Der Komponist greift in seinem Werk das Schicksal des seinerzeit prominenten Komponisten Alessandro Stradella auf, der im Jahr 1682 unter geheimnisvollen Umständen einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. – Im Haus des Kardinals Colonna im barocken Rom erwarten eine Sängerin, ein Schriftsteller, ein Musiker, ein Chor und ein Instrumentalensemble auf der Bühne die Ankunft des Komponisten. Am Ende erreicht sie statt der versprochenen neuen Arie die Nachricht von Stradellas Tod. Bis dahin wird über den ebenso streitbaren wie originellen Künstler berichtet und reflektiert.

Unterschiedliche Perspektiven und Wertmaßstäbe spielen dabei eine Rolle, desgleichen auch das Nachdenken über die menschliche Natur, über den Körper, die Sinne und die Leidenschaft – mithin über das, was die Kunstform Oper in ihrem Kern ausmacht.

Weitere Impressionen finden Sie hier.

 

Veranstaltungsdaten:
07.07.2018 - 15.07.2018

Unter den Linden 7
10117 Berlin [Mitte]

Telefon

  • (0)30 20 35 45 55

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