'Wenigstens ein Notgroschen!' - Aufruf zum Sparen auf einem Plakat der Stadtsparkasse aus dem Jahre 1953. © Deutsches Historisches Museum (Ausschnitt)

Sparen – Geschichte einer deutschen Tugend

Deutsches Historisches Museum

Sparsamkeit versteht sich in Deutschland von selbst. Private und öffentliche Haushalte und die Unternehmen sparen in Deutschland in enormem Umfang. Die große Mehrheit der Menschen hierzulande stellt das Sparen in den privaten Haushalten auch in Zeiten historisch niedriger Zinsen nicht in Frage, ebenso wenig die Spardoktrin in der deutschen Finanz- und Außenpolitik. Internationale Beobachter jedoch blicken zunehmend kritisch auf die deutsche Sparsamkeit und das nicht nur im Hinblick auf die Rolle Deutschlands im Euro-Raum.

Die Ausstellung ‘Sparen – Geschichte einer deutschen Tugend’, die ab 23.3. im Deutschen Historischen Museum zu sehen ist, betrachtet das tradierte Sparverhalten der Deutschen vor dem Hintergrund jener internationalen Kritik. Die Schau begibt sich auf die Suche nach der spezifischen Gestalt dieser Sparsam­keit von den Ursprüngen bis in die Gegenwart. Auch die Vorfor­men und die konkreten historischen Erscheinungsformen des Sparens werden seit der Spätaufklärung in den Fokus genommen. Die Entwicklung des Sparens als Instrument der Staatsfinanzierung sowie der staatlichen Daseinsfürsorge und der Sozialpolitik seit dem 19. Jahrhundert werden ebenso thematisiert.

Weitere Informationen finden Sie beim Deutschen Historischen Museum.

Veranstaltungsdaten:
23.03.2018 - 26.08.2018

Unter den Linden 2
10117 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • 030 20 30 40

Webseite

Beschreibung

Geöffnet: täglich von 10-18 Uhr

S Ha­cke­scher Markt
Tram: M4, M5, M6
Bus: TXL, 100, 200

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