Ab 15.11. kann die analoge Doppelprojektion „Modus Operandi“ im Museum für Fotografie besichtigt werden. Foto: © Paul Soujon

Seen by #13: Modus Operandi

Ausstellung ab 15.11. im Museum für Fotografie

„Modus Operandi“ ist eine auf maximale Präsenz ausgelegte analoge Doppelprojektion. Sie lässt Fotografien kollidieren, die nicht zusammen gehören, aber in Kombination eine einmalige Wirkung entfalten. Zwei mechanische Projektoren versetzen das Bildgefüge in einen permanenten Wechsel. Jedes Einzelbild verschiebt die Bedeutung des anderen, bevor es endgültig verschwindet und durch ein neues ersetzt wird.

In einem mehrere Monate andauernden Prozess ohne inhaltliche Vorgaben waren die 20 beteiligten Künstlerinnen und Künstler aufgefordert, Bildmaterial in einen Bildpool einzuspeisen und auf zwei monumentalen Bildflächen anzuordnen. Insgesamt wurden so 162 analoge Bildträger in regelmäßigen Screenings zu einer kollektiven Bildsprache verknüpft. Die Arbeit zielt auf eine individuelle Erfahrung beim Betrachter ab.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Louisa Boeszoermeny, Viiri Linnéa, Broo Andersson, Mateo Contreras Gallego, Eva Friedrich, You Gu, Moritz Haase, Elizabeth Hepworth, Miji Ih, Jakob Ketzel, Lucia Krug, Gonzalo Ruelas, Schlack/Giménez, Joram Schön, Anouk Tschanz, Greta Wildhage, Asís Ybarra, Lukas Zerrahn, Tania Elstermeyer und Frank Jimin Hopp.


Weitere Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
15.11.2019 - 12.01.2020

Jebensstraße 2
10623 Berlin [ Charlottenburg ]

Telefon

  • (030) 31 86 48 25
  • (030) 2 66 42 42 42 (Führung für Gruppen)

Webseite

Beschreibung

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