Der Countertenor Alex Potter aus London ist einer der Solisten der großen Aufführung des Schwanengesangs. Foto: Promo Der Countertenor Alex Potter aus London ist einer der Solisten der großen Aufführung des Schwanengesangs. Foto: Promo

Schwanengesang von Heinrich Schütz

Kammermusiksaal der Philharmonie

Als der greise Heinrich Schütz (1585-1672) seinen Tod nahen fühlte, komponierte er als letztes großes Werk den ‘Schwanengesang’. Textgrundlage sind der 119. Psalm, längster Psalm der Bibel, weiterhin der 100. Psalm und das Deutsche Magnificat. Dieses Werk galt als verloren. Vor 40 Jahren wurden die Noten in einer sächsischen Bibliothek wiederentdeckt. Schütz hatte es für zwei vierstimmige Chöre eingerichtet, aber den Interpreten überlassen, wie sie es aufführen, solistisch, chorisch oder instrumentiert; im Vorwort sprach er sich für eine instrumentierte Aufführung aus.

Im Kammermusiksaal der Philharmonie ist die große Version zu hören – mit dem Berliner Figuralchor, dem Kantatenchor der Cantores minores und einem Solistenensemble. Hinzu kommt Berlin Baroque mit Violinen, Gamben, Zinken, Posaunen, Dulzian, Orgel und Tamburi. Berlin Baroque, Spezialisten für die Musik aus dem 17. Jahrhundert, unterbrechen den Psalm nach jeweils drei Motetten mit Kompositionen, die 50 Jahre früher entstanden sind – aus den ‘Kleinen geistlichen Konzerten’ und aus den ‘Symphoniae sacrae’ von Heinrich Schütz. Ein Solist des Abends ist der Countertenor Alex Potter, aufsteigender Stern seines Genres.

Karten: Tel. 80 90 80 70

Veranstaltungsdaten:
03.10.2014
20:00

Herbert-von-Karajan-Straße 1
10785 Berlin [ Tiergarten ]

Telefon

  • 030 254 88-0
  • 030 2 54 88-999 (nur Karten der Stiftung Berliner Philharmoniker)
  • 030 2 54 88-132/-301 (Informationen zu Gastveranstaltungen))

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Beschreibung

U und S Potsdamer Platz
Bus: M29, M48

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