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‘Romeo und Julia’ von John Cranko

Staatsballett Berlin

Kaum ein anderer Stoff ist so häufig für die Ballettbühne umgesetzt worden wie William Shakespeares Drama ‘Romeo und Julia’. Eine der meistgespielten Adaptionen für den Tanz stammt von John Cranko. Seine Fassung, die er 1962 für das Stuttgarter Ballett geschaffen hat, ist in die Ballettgeschichte eingegangen. Und das nicht ohne Grund: John Cranko hat sich mit seinen Tänzern – dafür ist er berühmt – stets auf die Suche nach der Darstellung der wahren Gefühle gemacht. Er scheute nie die Emotionen und setzte alles daran, diese direkt in seine Choreografien hineinzuschreiben.

Die beiden verfeindeten Veroneser Familien Capulet und Montague, die Balkonszene und schließlich der Tod der Liebenden – das sind die intensiven Motive, die mit Shakespeares Stück verbunden sind. Im Zusammenspiel mit Serge Prokofieffs Ballett-Komposition ist im Meisterwerk John Crankos die Vorahnung des künftigen Unglücks ebenso enthalten wie die Schönheit einer bedingungslosen Liebe. Ab 17. April ist Crankos berühmte Choreografie in der Deutschen Oper Berlin wieder zu erleben. In der Staatsoper im Schiller Theater feiert am 22.3. ein Abend mit Choreografien von Alexei Ratmansky und Stanton Welch Premiere.

Termine am 17., 24., 29.4., 24.5. und 5.6., 19:30 Uhr,  am 11.5., 18.00 Uhr, am 9.6., 19.00 Uhr.
Siehe auch im Theaterplan.

Veranstaltungsdaten:
17.04.2014 - 09.06.2014

Bismarckstraße 35
10627 Berlin [ Charlottenburg ]

Telefon

  • Karten: (030) 343 84 343

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