Der britische Maler Alphonse Legros porträtierte den französischen Bildhauer Auguste Rodin (1840-1917); Foto: de.wikipedia.org (public domain)

Rodin – Rilke – Hofmannsthal

Der Mensch und sein Genius

Seit der Jahrhundertwende präsentiert die Nationalgalerie Schlüsselwerke des Bildhauers Auguste Rodin (1840-1917) wie „Der Denker“, „Das eherne Zeitalter“ oder „Der Mensch und sein Gedanke“. Aus Anlass des 100. Todestages des französischen Künstlers ist ab dem 17. November in der Alten Nationalgalerie eine Sonderausstellung zu sehen, in deren Zentrum die bisher weniger beachtete Bronzestatuette ‘Der Mensch und sein Genius’ (um 1896) steht.

Die Kleinplastik ist eng mit dem Werk zweier bedeutender Literaten verknüpft: einerseits mit Rainer Maria Rilke, der mit seinen Schriften großen Anteil an der Popularisierung Rodins in Deutschland hatte und zu dieser Bronze das Gedicht „Nike“ schrieb. Andererseits mit Hugo von Hofmannsthal, der im Jahr 1900 auf seiner Parisreise in Rodins Atelier den Gipsentwurf entdeckte und deren Bronzeguss umgehend in Auftrag gab. 20 Jahre stand „Der Mensch und sein Genius“ auf Hofmanns­thals Schreibtisch, bis er in finanzielle Not geriet. Rilke vermittelte den Verkauf. Die Schau zeigt Auguste Rodins Werke aus der Sammlung der National­gale­rie, Leihgaben aus dem Musée Rodin, Paris, und der Bremer Kunsthalle sowie Briefe und Fotos aus den Rilke- und Hofmannsthal-Nachlässen.


Weitere Infos sind hier zu finden.

Veranstaltungsdaten:
17.11.2017 - 18.03.2018

Bodestraße 1-3
10178 Berlin

Telefon

  • 030 2 66 42 42 42

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Beschreibung

S Hackescher Markt
Tram: M4, M5, M6
Bus: 100, 200

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