Ausstellungsansicht, Foto: © Käthe-Kollwitz-Museum

Robert Liebknecht – Das Frühwerk

Ausstellung im Käthe-Kollwitz-Museum verlängert bis 24.2.

Das Ende des 1. Weltkrieges im November 1918 führte in ein Jahr der Revolution, das auch in Berlin bürgerkriegs­artige Unruhen hervorrief. Am 15. Januar 1919 wurden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ermordet. Käthe Kollwitz zeichnete Liebknecht auf dem Totenbett und lernte die Familie des Ermordeten kennen, auch den Sohn Robert. Und Käthe Kollwitz hielt ihn für sehr begabt.

Robert Liebknecht schlug den künstlerischen Weg ein, studierte an der privaten Kunstschule in Berlin bei Hans Baluschek und Willy Jaeckel sowie an der Dresdner Kunstakademie bei Robert Sterl. 1930 kehrte er nach Berlin zurück, ließ sich im Wedding nieder und fand seine Motive in der Berliner Umgebung, den Stadtlandschaften, der Café- und Straßenszene.

1933 emigrierte Liebknecht mit seiner Frau nach Frankreich und entwickelte dort seinen Stil mit intensiver, leuchtender Farbigkeit. Ausstel­lungen in Frankreich, der Schweiz, Ost- und Westdeutsch­land belegen sein künstlerisches Können. 1994 starb er in Paris. Seine letzte Ruhe fand er auf dem Friedhof Friedrichsfelde. Die Schau im Kuppelsaal präsentiert die frühen Arbeiten der Dresdner und Berliner Zeit, ca. 40 Gemälde, Zeichnungen und Grafiken, die z.T. noch nie gezeigt wurden.


Ein­tritt: € 7,-, er­mä­ßigt € 4,-, unter 18 Jahren frei. Geöffnet: Täglich von 11-18 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Eine Ausstellung im Rahmen des Themenwinters 100 Jahre Revolution Berlin 1918/19.

Veranstaltungsdaten:
01.12.2018 - 24.02.2019

Fasanenstraße 24
10719 Berlin

Telefon

  • 030 8 82 52 10

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Beschreibung

U Uhlandstraße
U Kurfürstendamm
Bus: M19, M29, 109

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