Edwin Cotton und Yuri Mizobuchi; Foto: Matthias Heyde

Rette uns, Okichi!

Kammerfassung der ersten großen Nationaloper Japans

„Kurofune“ („Schwarze Schiffe“) von Kosaku Yamada gilt als die erste große Nationaloper des modernen Japans. Die Uraufführung fand 1940 in Tokio statt. Unter dem Titel „Rette uns, Okichi!“ wird das Werk als Kammerfassung ab 18. Februar in der Neuköllner Oper unter der Regie von Tomo Sugao und unter der musikalischen Leitung von Aki Schmitt erstmals in Europa gezeigt. Okichi soll sie alle retten: die moderne Regierung, das alte Kaiserreich und überhaupt ganz Japan. – Dabei hat sie weder Lust, dem amerikanischen Konsul als Geisha zu dienen, wie die Regierung es will, noch Interesse, den Fremden durch einen Dolchstoß zu töten, wie der kaisertreue Samurai Yoshida es verlangt. Was tun? Die Lage ist höchst angespannt, die Amerikaner drohen mit einem Militärschlag, sollten die „Shoguns“ (die Anführer aus dem Kriegeradel der Samurai) nicht der Öffnung der japanischen Märkte zustimmen. Die alten Kaisertreuen hingegen stellen jeden Kontakt mit Fremden unter Todesstrafe, denn nur so sei die Unversehrtheit von Kultur und Nation zu sichern. Okichi verweigert sich zunächst zu dienen. Doch dann – wir sind ja in der Oper – kommt Liebe ins Spiel.


Weitere Informationen und Tickets sind unter (030) 68 89 07 77 oder hier zu finden.

Veranstaltungsdaten:
18.02.2017 - 15.04.2017

Karl-Marx-Straße 131
12043 Berlin [ Neukölln ]

Telefon

  • Karten: (030) 68 89 07 77

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S Neukölln

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