Seit 12. Mai in der Ausstellung "Pop on Paper" am Kulturforum zu sehen: Ulrike Ottinger, Ohne Titel, 1966/67, Farbsiebdruck, © Ulrike Ottinger / Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Dietmar Katz Seit 12. Mai in der Ausstellung "Pop on Paper" am Kulturforum zu sehen: Ulrike Ottinger, Ohne Titel, 1966/67, Farbsiebdruck, © Ulrike Ottinger / Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Dietmar Katz

Pop on Paper. Von Warhol bis Lichtenstein

Bis 16. August in der Sonderausstellungshalle am Kulturforum

Das Berliner Kupferstichkabinett präsentiert am Kulturforum erstmals in einer Ausstellung die Highlights seiner Pop-Art-Sammlung, die zu den bedeutendsten in Deutschland und Europa zählt. Ausgehend von der US-amerikanischen Druckgraphik der 1960er-Jahre und den Pop-Art-Pionieren Andy Warhol und Roy Lichtenstein entfaltet „Pop on Paper“ ein stilistisch wie thematisch breites Spektrum, das von Arbeiten so unterschiedlicher Künstler*innen wie Claes Oldenburg, James Rosenquist oder Sturtevant zu Allen Jones, Sigmar Polke und Maria Lassnig nach Europa und bis in die Gegenwart reicht.

Großes Thema der klassischen Pop Art war der Umgang mit den trivialen, auf massenhafter Anfertigung und Verbreitung beruhenden Bild- und Produktwelten der US-amerikanischen Konsumgesellschaft – angefangen von der Suppenbüchse und dem Comic Strip bis hin zu den Pressefotos von Jackie, der Witwe des US-Präsidenten John F. Kennedy. Doch Pop war nicht gleich Pop, sondern umfasste neben Individualisten wie Jim Dine und John Wesley auch minimalistische Tendenzen, wie sie die abstrakt-flächenhaften Bildzeichen von Robert Indiana, Gerald Laing oder Allan D´Arcangelo erkennen lassen.

In zehn Kapiteln nähert sich „Pop on Paper“ einzelnen Künstler*innen und Themen der Pop Art. Angefangen mit ihrem Aufkeimen in England (Eduardo Paolozzi, Richard Hamilton) sowie bei Künstlern wie Jasper Johns und Robert Rauschenberg über frühe Werbezeichnung von Andy Warhol aus der Sammlung Marx bis hin zu europäischen Parallelentwicklungen und Reflexionen um 1970 etwa bei Ulrike Ottinger und Equipo Crónica. Ein zeitgenössisches Echo des Pop-Styles findet sich abschließend in Werken von Antje Dorn und SUSI POP. Zwei Kleider aus Papiervlies im Warhol-Look aus der Sammlung des Kunstgewebemuseums fügen „Pop on Paper“ weitere Facetten hinzu.


Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Hinweise zum Corona-Virus:
„Pop on Paper. Von Warhol bis Lichtenstein“ gehört neben der Gemäldegalerie, dem Alten Museum, der Alten Nationalgalerie sowie Pergamonmuseum. Das Panorama zu den fünf Einrichtungen, die die Staatlichen Museen zu Berlin seit dem 12. Mai 2020 unter folgenden Auflagen wieder öffnen: Die Anzahl der zeitgleich zugelassenen Besucher*innen ist begrenzt, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist verpflichtend, ebenso die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern. Um Schlangenbildungen an den Kassen und beim Einlass zu vermeiden, ist der Museumsbesuch ausschließlich mit einem Zeitfensterticket möglich. Es wird dringend empfohlen, Tickets im Vorfeld online zu buchen: www.smb.museum/tickets.

Veranstaltungsdaten:
12.05.2020 - 16.08.2020

Matthäikirchplatz
10785 Berlin

Telefon

  • 030-2 66 42 30 40 (Informationen)
  • 030-2 66 42 42 42 (Führungen)

Webseite

Beschreibung

U/S Potsdamer Platz
Bus: M29, M41, M48, M85, 200

» Route auf Google Maps anzeigen