Faust © 2014, Sascha Weidner Faust © 2014, Sascha Weidner

Philipp Stölzl inszeniert Charles Gounods „Faust“

Deutsche Oper

Faust wäre gerne wieder ein junger Mann. Er sehnt sich nach der Liebe zu einer schönen Frau. Méphistophélès bietet ihm dies an – als Gegenleistung für einen Pakt mit dem Teufel. Er zeigt Faust Marguerite, in die dieser sich auf Anhieb verliebt: Der französische Komponist Charles Gounod hat aus Goethes bekanntem Drama „Faust“ die Liebesgeschichte zwischen dem blutjungen Mädchen und dem alten, mit Méphistophélès’ Hilfe bald wieder verjüngten Gelehrten destilliert. Er hat ein musikalisches Meisterwerk geschaffen, in dessen Zentrum letztlich das tragische Schicksal einer jungen Frau steht, deren Hoffnungen auf die große Liebe und ein gemeinsames, besseres Leben bitter enttäuscht werden. Denn Faust verlässt sie, obwohl sie mit ihrem gemeinsamen Kind schwanger ist.

Das Opernwerk feierte am 19. Juni unter der Regie Philipp Stölzls an der Deutschen Oper Premiere. Seine Arbeiten zeichnen sich durch große Bilder und feines psychologisches Gespür aus. Stölzl realisierte in den letzten Jahren Kinofilme wie ‘Nordwand’ oder ‘Goethe!’, und er inszenierte Opern bei den Salzburger Festspielen, am Theater Basel, an der Staatsoper Berlin und bei den Wiener Festwochen. Nach ‘Rienzi’ und ‘Parsifal’ ist die Gounod-Oper seine dritte Regiearbeit an der Deutschen Oper. Als Faust ist Teodor Ilincai zu erleben, als Marguerite Krassimira Stoyanova, der jüngst bescheinigt wurde, ‘zu den besten Sopranistinnen der Welt zu gehören’. Die Partie des Méphistophélès übernimmt der Bassbariton Ildebrando D’Arcangelo, der an der Deutschen Oper bereits als Don Giovanni gefeiert wurde.

Weitere Aufführungstermine von Charles Gounods „Faust“ in einer Inszenierung von Philipp Stölzl an der Deutschen Oper finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
19.06.2015 - 05.07.2015

Bismarckstraße 35
10627 Berlin [ Charlottenburg ]

Telefon

  • (030) 343 84 343

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