Dagmar Manzel triumphiert in Barrie Koskys Inszenierung von „Ball im Savoy“. Foto: © Iko Freese/drama-berlin.de

Paul Abrahams „Ball im Savoy“

Barrie Koskys Inszenierung ab dem 21.3. in der Komischen Oper

Paul Abraham, Oscar Straus, Emmerich Kálmán – nur drei von vielen Komponisten, die mit ihren Operetten in den 1920er und 30er Jahren große Erfolge am Metropol-Theater (im Gebäude der heutigen Komischen Oper Berlin) feierten. Aufgrund ihrer jüdischen Wurzeln fielen ihre Werke ab 1933 der rassistischen Kulturpolitik der Nationalsozialisten zum Opfer. Von einem Tag auf den anderen wurden aus gefeierten Stars Verfolgte, die ins Exil flohen. Von diesem tiefgreifenden kulturellen Einschnitt konnte sich gerade die Operette auch nach dem Krieg Jahrzehnte lang nicht erholen. Mit Beginn seiner Intendanz nahm Barrie Kosky diesen losen Faden einer zerschnittenen Tradition wieder auf, brachte verdrängte und vergessene Werke szenisch oder in konzertanter Form wieder auf den Spielplan.

Das 1932 in Berlin (mit dem Orchester des Metropol-Theaters) uraufgeführte Meisterstück aus der Feder des jüdisch-ungarischen Komponisten Paul Abraham, eine schillernde Revue rund um Liebe, Sex und Paso Doble, erlebte 80 Jahre nach der Uraufführung seine Wiedererweckung in der Behrenstraße und zählt seitdem zu den Kassenschlagern des Hauses. Ab 21.3. öffnet sich zum letzten Mal der Vorhang für die verrückte Geschichte rund um ein frisch vermähltes Society-Paar, dessen Treue auf die Probe gestellt wird.


Weitere Informationen finden Sie hier. Karten finden Sie in unserem Ticketshop.

Veranstaltungsdaten:
21.03.2019 - 16.06.2019

Behrenstraße 55
10117 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • Karten: (030) 47 99 74 00

Webseite

Beschreibung

S/U Brandenburger Tor

» Route auf Google Maps anzeigen