Liegebüste von Königin Luise von Preußen nach Chr. Daniel Rauch, Mastermodell aus Gips, vor 1965. Foto: © SMB, Gipsformerei, Philip Radowitz

Nah am Leben – 200 Jahre Gipsformerei

Ausstellung bis 1.3.2020 in der James-Simon-Galerie

Die Gipsformerei als älteste Einrichtung der Staatlichen Museen zu Berlin zeigt anlässlich ihres 200-jährigen Jubiläums bis 1.3.2020 erstmals eine umfassende Präsentation ihrer Bestände: als Auftaktausstellung in der neueröffneten James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel. Die Gipsformerei ist weltweit die größte noch existente Museumseinrichtung, die über ein Konvolut an historischen Gussformen sowie Modellen von mehreren tausend Stücken, die auf Werke fast aller Epochen und Weltkulturen zurückgehen, verfügt. Neben vielen Arbeiten unbekannter und bekannter Meister sind die Werke von berühmten Bildhauern wie Johann Gottfried Schadow, Schöpfer der Quadriga auf dem Brandenburger Tor, und Christian Daniel Rauch von besonderer Bedeutung.

Mit 200 Exponaten widmet sich die Schau der Lebend- und Naturabformung und macht deutlich, wie „nah“ der Gipsabguss dem Leben kommen kann. Anhand einer „Gipsspur“, die sich über die gesamte Museumsinsel hinzieht, wird die enge Verknüpfung der Gipsformerei mit den Skulpturenbeständen der Staatlichen Museen zu Berlin erfahrbar. Gezeigt werden alle Arten von Abgüssen, aber auch Gemälde, Bücher, Druckgrafiken, Fotos und Videos.


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Veranstaltungsdaten:
30.08.2019 - 01.03.2020
10:00 - 18:00

Bodestraße
10178 Berlin [ Mitte ]

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Beschreibung

S/U Friedrichstraße