Die Alte Nationalgalerie bleibt ebenfalls vorerst bis zum 19. April geschlossen.

Museen & Galerien

vorerst bis zum 19. April geschlossen - oder online zu erkunden!

Aufgrund der aktuellen Präventionsmaßnahmen zur Ausbreitung des Corona-Virus bleiben Kultur- und Bildungseinrichtungen in Berlin und Brandenburg vorerst bis zum 19. April geschlossen.

Bei Änderungen informieren wir Sie selbstverständlich unverzüglich.


Bode-Museum

Seit Dezember 2015 kann das Bode-Museum auch virtuell besucht werden – in Zeiten des Corona-Virus in Berlin eine willkommene Gelegenheit, um Kultur zu Hause zu erleben. Besucher können virtuell durch 61 Räume schlendern und 97 Panoramen bewundern. Sie erhalten detaillierte Hintergrundinformationen zu den Räumen selbst sowie zu den ausgestellten Objekten.

Am 6. April 2020 jährt sich der Todestag Raffaels zum 500. Mal. Aus diesem Anlass geben die Staatlichen Museen zu Berlin eine Publikation heraus, die die Geschichte der Raffael-Tapisserien erforscht, die bis zum Zweiten Weltkrieg im Bode-Museum ausgestellt waren und seitdem als verschollen gelten. Zu Ehren des Meisters der italienischen Renaissance wird ab 6. April zudem der Katalog „Raffael in Berlin“ auf der Website der Staatlichen Museen zu Berlin kostenfrei zum Download zur Verfügung stehen.


Deutsche Kinemathek

Als Teil der Digitalen Strategie erweitert die Kinemathek die Online-Angebote des Museums und der Archive ständig. In Zeiten der Museumsschließung haben BesucherInnen nun die Möglichkeit, einen Ausschnitt der umfangreichen Sammlungen online zu erkunden.

In einer Online-Präsentation zu Werner Herzog kann man das Werk des weltberühmten Filmemachers in 42 umfangreichen Fotogalerien erkunden. Die Marlene Dietrich Collection Berlin gewährt einen Einblick in den persönlichen Nachlass der Filmdiva.

Storyboards und Zeichnungen des zweifachen Oscargewinners Sir Ken Adam zu James-Bond-Klassikern sowie zu Filmen von Stanley Kubrick, Robert Aldrich oder István Szábo sind ebenfalls ausgestellt.

Das Produktionsarchiv des Filmemachers Heinrich Breloer, der in diesem Jahr mit dem Grimme-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird, wurde bereits 2013 online zugänglich gemacht.

Im Archiv der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin kann man Filme in voller Länge streamen, Interviews mit ZeitzeugInnen anschauen, Dokumente zu den Filmproduktionen recherchieren und so rund 50 Jahre Geschichte der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin erleben.

In der Online-Präsentation zur Sonderausstellung „Brandspuren – Plakate aus dem Salzstock“ oder der Sammlung Josef Fenneker präsentiert die Kinemathek Bestände ihres umfangreichen Grafikarchivs.

Neben digitalen Präsentationen stellt die Deutsche Kinemathek ihre Inhalte außerdem in Kooperationen zur Verfügung. Auf der Streamingplattform lacinetek stehen Filme aus der Berlinale Retrospektive „Selbsbestimmt – Perspektiven von Filmemacherinnen“ zur Verfügung. In der Arte Mediathek werden regelmäßig restaurierte Stummfilmklassiker, wie Sergei Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin gezeigt.

Die Kinemathek bietet zudem Online-Führungen durch aktuelle Sonderausstellungen und durch die Dauerausstellung – mit dem Künstlerischen Direktor Dr. Rainer Rother, mit KuratorInnen und ReferentInnen des Bereichs Bildung und Vermittlung.


Deutsches Technikmuseum

Das Deutsche Technikmuseum vermittelt ein facettenreiches Spektrum von alter und neuer Technik und ihren vielseitigen Bezügen zur Kultur- und Alltagsgeschichte des Menschen. Mit seinen täglichen Vorführungen, Besucheraktivitäten und Führungen ist es ein interaktiver Lern- und Erlebnisort im Zentrum von Berlin. Eine umfangreiche, technikhistorische Bibliothek und das Historische Archiv ergänzen das Angebot. Es wurde ein breites online zugängliches Angebot eingerichtet.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Futurium

Das Futurium ist ein Haus der Zukünfte. Unter einem Dach beherbergt es eine Ausstellung mit lebendigen Szenarien, ein Lab zum Ausprobieren und ein Forum für den gemeinschaftlichen Dialog. Absehbare, denkbare und wünschbare Zukunftsentwürfe werden im Futurium vorgestellt und diskutiert. 3sat hat beim Museums-Check das Futurium genauer unter die Lupe genommen. Auf der Facebook-Seite findet unter dem Hashtag #futuriumzuhause man in den nächsten Wochen Neuigkeiten aus dem Lab, Ideen für SchülerInnen oder auch Einblicke in die Ausstellung und spannende Interviews.


Gemäldegalerie

Die Gemäldegalerie kann auch vom heimischen Sofa aus erkundet werden. Entfalten die Kunstwerke europäischer Malerei in der direkten Ansicht ihre Wirkung am deutlichsten, sind sie auch im virtuellen Raum beeindruckend. Insbesondere in Zeiten der Corona-Schließzeit lohnt sich daher ein Erkundungsspaziergang durch die Gemäldegalerie im Netz.


LeMO

LeMO ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Deutsches Historisches Museum, der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und des Bundesarchivs. Die drei Bundesinstitutionen stellen der Öffentlichkeit damit Materialien und Wissen kostenlos zur Verfügung. Sie erweitern ihr Angebot so um ein modernes Online-Portal, unabhängig von Öffnungszeiten und Vor-Ort-Präsenz.

Das Deutsche Historische Museum verantwortet die Darstellung der Zeit vor 1945, das Haus der Geschichte bearbeitet die Zeitgeschichte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Gegenwart. Das Bundesarchiv stellt Dokumente, Bilder und Medien zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie hier.


me Collectors Room

Der me Collectors Room beherbergt eine der umfangreichsten privaten Sammlungen Europas. Dank verschiedener virtueller Angebote kann das Ausstellungshaus auch von zuhause aus besucht werden. Es wird ein virtueller Rundgang angeboten, aber auch eine Videotour durch die Wunderkammer Olbricht. Für die Kleinen hat man sich außerdem digitale Schnitzeljagden einfallen lassen.


Museumsinsel

Die Museumsinsel Berlin – hier ist der Name Konzept: Fünf der renommiertesten Museen der Stadt auf einer Insel in der Spree. Die zwischen 1824 und 1930 erbauten Museen erzählen eine Geschichte, die von den alten Ägyptern und den Kulturen Vorderasiens bis hin zur griechischen und römischen Antike und von der christlichen und islamischen Kunst des Mittelalters bis zur europäischen Malerei des 19. Jahrhunderts reicht.

Die Staatlichen Museen zu Berlin ermöglichen es, das Alte und Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum sowie Pergamonmuseum online zu erkunden.


Museum für Naturkunde

Bei dem virtuellen Rundgang gibt es Einiges über Evolution und Geoprozesse zu sehen. Auch das Skelett von Tyrannosaurus Rex Tristan Otto ist noch vorhanden. Ende Januar wurde der Saurier für mindestens ein Jahr nach Kopenhagen verfrachtet.


Museum Barberini

Zur aktuellen Ausstellung „Monet.Orte“ finden Sie in der arte-Mediathek den Film Monet: Im Licht des Augenblicks und bei rbbKultur einen gefilmten Ausstellungsrundgang mit dem Kurator Daniel Zamani.

Außerdem gehören zu den digitalen Angeboten die Website, die Ausstellungsseite Barberini Prolog, die Barberini App und Social Media mit gefilmten Ausstellungsrundgängen, 360°-Touren, Expertengesprächen mit renommierten Monet-Forschern, Videos, Bildbesprechungen sowie Spielen für Kinder und Schüler. Daneben gibt es die Möglichkeit, den umfangreichen Ausstellungskatalog online zu bestellen. In den kommenden Tagen und Wochen wird das Museum die digitalen Aktivitäten noch weiter ausbauen.


Werkbundarchiv – Museum der Dinge

Als kreatives Vermittlungsformat für Familien bietet das Museum der Dinge ab sofort die Digitale Werkstatt der Dinge als Video-Tutorial an. In der ersten Folge werden die Spritzdekor-Muster erforscht, die in der Sonderausstellung Dekor als Übergriff? (derzeit nicht) zu sehen sind.

Unter dem Titel Ding des Monats wird ein Objekt aus der Sammlung auf der Webseite des Museums und in den sozialen Medien gezeigt: dieses Mal ein aus der Sowjetunion importierter Eierkoffer der 1970er Jahre.

Wer noch mehr sehen und wissen möchte, kann in der Digitalen Sammlung stöbern und dort ausgewählte Dokumente und Objekte zur Entwicklung der Moderne im 20. Jahrhundert entdecken.


Kunstpalast Düsseldorf

Startet man seinen virtuellen Museumsbesuch im Kunstpalast Düsseldorf, wird man von einem bunten Dreirad-Taxi begrüßt. Anschließend geht es weiter mit einer riesigen Gemäldesammlung. Wer sich also für Malerei aus dem 18. und 19. Jahrhundert interessiert, der wird hier fündig.


Hier haben wir ein alternatives Programm im Freien für Sie zusammengestellt.

Veranstaltungsdaten:
16.03.2020 - 19.04.2020