© Jost Althoff / David Insaid

Mord auf dem Holodeck

Digitales Theater vom 28.2. bis 9.3. im Pfefferberg Theater

Algorithmen und Roboter machen unsere Arbeit, künstliche Intelligenz erobert unsere Lebensräume, wir verbringen jede freie Minute in sozialen Netzwerken. Augmented und Virtual Reality halten Einzug in unseren Alltag. Wo soll das alles enden? „Mord auf dem Holodeck“ von Nils Corte führt uns eine Gesellschaft vor, in der soziale Kontakte, menschliche Arbeitstätigkeit und körperliche Nähe obsolet geworden sind. Liebe gilt als psychische Krankheit.

Das Stück ist dem Science-Fiction-Genre „Space Opera“ zuzuordnen. Es ist als handlungsorientierte Erzählung konzipiert, die in einer fernen Zukunft im intergalaktischen Raum spielt. Im Rahmen einer Science-Fiction-Kriminalgeschichte werden in einem dystopischen Gestus zwei Lichtjahre voneinander entfernte Welten vorgeführt, bei denen Technologisierung und Digitalisierung zu gänzlich unterschiedlichen Gesellschaftsmodellen geführt haben.

Eigens für das Stück wurde eine Software entwickelt, mit der die SchauspielerInnen Virtual-Reality-Inhalte auf der Bühne visualisieren können. Als analoger, künstlerischer Gegenpol wird das Geschehen live von einer Swing-Band begleitet. Mit der Verbindung von Digitalität und Theater versucht Corte, neue Potentiale für ästhetische Gestaltungspraktiken im Bereich der darstellenden Künste zu erproben. So entstand eine Science-Fiction-Kriminalgeschichte im Stil des Film Noir mit emotional motivierten Robotern, interagierenden Hologrammen, interaktiven virtuellen 3D-Objekten und musikalischer Live-Begleitung.


Termine:
28.2., 20.00 Uhr – Premiere
1., 3. und 7.-9.3., 20.00 Uhr
2.3., 18.00 Uhr

Weitere Informationen und Tickets finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
28.02.2019 - 09.03.2019

Schönhauser Allee 176
10119 Berlin [ Prenzlauer Berg ]

Telefon

  • Karten: (030) 93 93 58 555

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Beschreibung

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