Foto: Nina Straßgütel

Max Beckmann und Berlin

Vier Jahrzehnte Berlinische Galerie

Aus Anlass ihres vierzigjährigen Beste­hens lenkt die Berlinische Galerie ab 20.11. mit der Ausstellung Max Beckmann und Berlin die Aufmerksamkeit auf die entscheidende Rolle, die die Stadt im Leben des Künstlers spielte. Die Schau zeigt in Berlin entstandene Werke, die mit der Stadt verknüpft sind und in großen Ausstellungen in Berlin vertreten waren oder die Kunstszene Berlins mitformten.

Max Beckmann (1884-1950) lebte zwei Mal für längere Zeit in Berlin: vor dem 1. Weltkrieg von 1904-1914 und nach der Machtüber­nahme der Nationalsozialisten von 1933-1937. Aber auch zwischen 1915 und 1933, als der Künstler seinen Lebensmittelpunkt nach Frankfurt am Main verlegt hatte, hielt er privat und beruflich engen Kontakt nach Berlin. Ausstellungen ab 1906 in der Berliner Secession brachten ihm neben Kontakten zu Künstlerkollegen auch die Anerkennung seines Förderers Paul Cassirer. 1933 zog Max Beckmann mit seiner zweiten Ehefrau nach Berlin. Und hier entstanden bis zu seiner Emigration nach Amsterdam im Jahr 1937 Berlinmotive, Porträts seiner Frau, aber auch Triptychen und Skulpturen. Nach seiner Emigration am 17. Juli 1937 kehrte Beckmann nicht mehr in sein Geburtsland zurück.

Öffnungszeiten: Mo., Mi. bis Sonntag 10-18 Uhr.

Weitere Informationen und Rahmenprogramm finden Sie bei der Berlinischen Galerie.

Veranstaltungsdaten:
20.11.2015 - 15.02.2016
10:00 - 18:00

Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin [ Kreuzberg ]

Telefon

  • 030 78 90 26 00 (Auskunft)
  • 030 24 74 98 88 (Anmeldung für Gruppen)

Webseite

Beschreibung

U Hallesches Tor,
U Kochstraße; Bus: M29

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