Die Schauspielerin Vidina Popov ist als Maria im gleichnamigen Stück von Simon Stephens zu erleben. Foto: © Esra Rotthoff

Maria

Premiere am 15.2. im Maxim Gorki Theater

Das neue Drama des britischen Dramatikers Simon Stephens „Maria“ ist Gegenwartserkundung und freie Übertragung des alten Mythos’ um Maria in das digitale Zeitalter und ab 15. Februar im Maxim Gorki Theater zu sehen.

Die 18jährige Protagonistin des Stücks ist selbst gerade erst dem Kindesalter entwachsen – und schwanger. Der Kindsvater ist längst abwesend, die eigene Mutter verstorben, der Vater kaum da, der Bruder wortlos verschwunden und nur die Großmutter noch an ihrer Seite. Bald alleinerziehend gehört (Ma)Ria also zu jenen, die es am schwersten haben und leicht sozialer Verwahrlosung zum Opfer fallen könnten. Doch allem trotzend bahnt sie sich ihren Weg durch die chaotischen Umstände. Nicht ohne Hindernisse: Auf Streifzug durch die Stadt und durch das Drama, birth, love and death, erlebt sie existenzielle Momente – von einer einsamen Geburt über digitale Näheerfahrung bis zur Sterbebegleitung.

Simon Stephens gehört zu den wichtigsten Theaterautoren der Gegenwart. Er ist berühmt für die soziale Präzision und Empathie, mit der er seine Figuren zeichnet. Seine Maria ist eine entfernte Verwandte von Hebbels „Maria Magdalena“ und Horváths Maria aus „Glaube Liebe Hoffnung“, steht aber ganz in ihrer Welt, kurz vor dem zweiten Jahrzehnt des dritten Jahrtausends.


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Veranstaltungsdaten:
15.02.2020 - 26.03.2020

Am Festungsgraben 2
10117 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • Karten: (030) 20 22 11 15

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