© Ujin Matsuo

Marginal Consort

Deutschlandpremiere des legendären japanischen Improvisationskollektivs

Am 6. Juni findet die erste musikalische Performance des japanischen Improvisations-kollektivs Marginal Consort in Deutschland statt – ein seltenes 3-Stunden-Konzert in der spektakulären Kulisse der Berliner St. Elisabeth Kirche.

Marginal Consort besteht aus Klangkünstlern und bildenden Künstlern, allesamt Studenten von Takehisa Kosugi an der radikalen Bigaku School of Aesthetics im Tokio der 70er Jahre. Seit ihrer Gründung in 1997 spielt das Kollektiv, hervorgegangen aus East Bionic Symphonia, einem großen Improvisations-Ensemble im Geist von Kosugis Gruppe Ongaku und Taj Mahal Travellers Projects, nur ein Konzert pro Jahr. Marginal Consort besteht aktuell aus Kazuo Imai, Tomonao Koshikawa, Kei Shii und Masami Tada. Ihre umfangreichen Sets erforschen Klangbilder und Spielweisen, die sich nicht zu Musik zusammenfügen, sondern stattdessen eine eigene Dynamik von Ebbe und Flut, Erforschung und Fluidität entwickeln.

Ein Marginal Consort-Auftritt hat eine Anfangs- und Endzeit, doch darüber hinaus ist alles offen. Alles ist temporär, beweglich. Zufälliger oder bewusster Einklang. Während die Musiker ähnlich einzelnen Akteuren physisch voneinander getrennt auftreten, wird das Publikum dazu eingeladen, sich im Raum zu bewegen und verschiedene akustische Perspektiven der dichten, kaleidoskopischen und umfassenden Performance einzunehmen.

“Hör mit geschlossenen Augen zu und es wird dir nicht möglich sein, einzelne Klänge zu lokalisieren. Es ist als höre man einen Fluss in der Nähe vorbeifließen” — Alan Cummings, The Wire.

Tickets und weitere Infos gibt es hier.

Veranstaltungsdaten:
06.06.2016
19:30 - 22:30

Invalidenstr. 3
10115 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • (030) 44 04 36 44 [Kultur Büro Elisabeth]

Email Adresse

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Beschreibung

U8
S1, S2, S25
Tram M8, 12

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