Kuppelhäuser aus Lehmziegeln waren bis vor wenigen Jahrzehnten üblich in ländlichen Teilen Syriens. Foto: © Karin Pütt, 2009 Kuppelhäuser aus Lehmziegeln waren bis vor wenigen Jahrzehnten üblich in ländlichen Teilen Syriens. Foto: © Karin Pütt, 2009

Kulturlandschaft Syrien – Bewahren in Kriegszeiten

Ausstellung vom 28.2. bis 26.5. im Pergamonmuseum

Viele grundlegende Errungenschaften der Zivilisation fingen in Syrien an, die Entstehung des städtischen Lebens, das Alphabet. Zeugen der jahrtausendealten Geschichte des Landes sind einzigartige Denkmäler. Hochkulturen der griechischen und römischen Antike sowie der byzantinisch-christlichen und islamischen Zeit hinterließen ihre Spuren. Zudem qualifizierte die geografische Lage zwischen Mittelmeer, anatolisch-iranischem Hochland sowie dem Persischen Golf die Region als Drehscheibe für den Fernhandel. Mobilität von Menschen und Gütern prägen das kulturelle Erbe.

Kulturerhalt in einem kriegszerstörten Land? Eine Ausstellung im Museum für Islamische Kunst lädt mit Objekten und Filmen, Fotos und interaktiven Bildschirmen auf große virtuelle Erkundungsreise durch die Kulturlandschaft Syriens ein. Zugleich gibt sie Einblicke in die Arbeit des Syrian Heritage Archive Project. Das digitale Archiv ist die größte Sammlung über Syrien außerhalb Syriens. In der Ausstellung stehen die Altstädte von Damaskus und Aleppo, die Oasenstadt Palmyra und andere Orte im Fokus, die durch Kriegshandlungen betroffen sind. Menschen und Kulturschätze wurden in eine Katastrophe gestürzt.


Geöffnet: Mo.-Mi., Fr.-So. 10-18, Do. 10-20 Uhr. Eintritt: € 18,-/€ 9,-.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
28.02.2019 - 26.05.2019

Bodestraße 1-3
10178 Berlin

Telefon

  • 030 2 66 42 42 42

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Beschreibung

U und S Friedrichstraße
Tram: M1, 12
Bus: 100, 200

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