Dora Hitz zeigte das Bild „Kirschenernte“ mit Erfolg 1905 auf der zweiten Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes. Vor 1905; Foto: © SMB, Nationalgalerie, R. Saczewski (Detail)

Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919

Kampf um Sichtbarkeit bis 8.3.2020 in der Alten Nationalgalerie

Vor 100 Jahren konnten die ersten Frauen ihr reguläres Studium an der Berliner Kunstakademie aufnehmen und das erste Mal ihr Wahlrecht ausüben. Die Sonderausstellung Kampf um Sichtbarkeit – Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919nimmt ab 11.10. die Werke von Malerinnen und Bildhauerinnen in den Blick, die es trotz aller Widrigkeiten in die Kunstöffentlichkeit schafften und Eingang in die Sammlung der Nationalgalerie fanden.

Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeigt über 60 malerische und bildhauerische Werke aus 140 Schaffensjahren, die alle vor 1919 entstanden sind. Einige davon sind seit Jahrzehnten Bestandteil der Dauerausstellung – wie die Gemälde von Caroline Bardua, Dora Hitz oder Elisabeth Jerichau-Baumann. Andere werden nach langen Jahren im Depot erneut in der Alten Nationalgalerie gezeigt, darunter Arbeiten der Porträt- und Historienmalerinnen Friederike O’Connell oder von Paula Monjé. Ein großer Teil wurde noch nie in den Räumen auf der Museumsinsel präsentiert. Zahlreiche einst erfolgreiche Künstlerinnen sind im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten, obwohl sie mit ihrer Vielfalt einen wesentlichen Beitrag zum Kunstgeschehen ihrer Zeit leisteten.


Eintritt: € 10,-, ermäßigt € 5,-.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
11.10.2019 - 08.03.2020

Bodestraße 1-3
10178 Berlin

Telefon

  • 030 2 66 42 42 42

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Beschreibung

S Hackescher Markt
Tram: M4, M5, M6
Bus: 100, 200

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