„Candide“; Foto: © Monika Rittershaus

Komische Oper Festival 2019

6 Tage Operngenuss vom 25. bis 30.6.

Haben Sie vielleicht die eine oder andere Premiere in dieser Saison verpasst? Haben Sie Lust auf eine Opernabend-Atmosphäre, die alle Sinne anspricht? Dann sei Ihnen das Komische Oper Festival ans Herz gelegt. Vom 25. bis 30. Juni präsentiert das Opernhaus an der Behrenstraße zum Abschluss der Spielzeit die Vielfalt der aktuellen Neuproduktionen – umrahmt von einem interessanten Programm, das Augen, Ohren, Intellekt sowie alle Geschmäcker gleichermaßen anspricht.

Spielzeitende mit den Premieren der Saison

An jedem Abend erwarten das Publikum rund um die Opernvorstellungen Musik im Foyer, Begrüßungsdrinks, Einführungsvorträge vor und spannende Gespräche und Diskussionen mit den Künstlern nach jeder Vorstellung. Seit 2008 lädt die Komische Oper ihr Publikum am Saisonende ein, die jüngsten Inszenierungen des Hauses in dieser komprimierten, alle Sinne ansprechenden Festival-Form zu erleben oder neu zu entdecken. Mit Puccinis Künstleroper „La Bohème“, Bernsteins Operette „Candide“ sowie der brandneuen Inszenierung „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ werden 3 Arbeiten des Opernintendanten Barrie Kosky gezeigt. Außerdem stehen die Barockoper „Poros“, die Fußball-Operette „Roxy und ihr Wunderteam“ und „Die tote Stadt“ auf dem Programm.

Eine Festivalwoche voller Operngenuss

Eröffnet wird die Festivalwoche am 25. Juni mit Georg Friedrich Händels 1731 in London uraufgeführter Oper „Poros“ – inszeniert vom Grandseigneur des realistischen Musiktheaters und einstigen Intendanten Harry Kupfer. Indien zu Beginn des 18. Jahrhunderts: Zwei Welten prallen aufeinander. Im Auftrag der englischen Krone ist Sir Alexander auf Eroberungsfahrt in Richtung des Subkontinents. Als Vorhut der britischen Kolonisierung will er den indischen König Poros besiegen. Mit dem Auftauchen Mahamayas, der schönen, von allen Männern begehrten Königin, entwickelt sich das Treffen der verschiedenen Kulturen zu einem Kampf, den nur gewinnen kann, wer das Handwerk des Krieges ebenso beherrscht wie die Künste von Verstellung und Verführung – bis zuletzt Poros’ Mut die Wendung mit sich bringt und Liebe und gegenseitige Anerkennung utopische Triumphe feiern – mit Ruzan Mantashyan als Mahamaya und Dominik Köninger in der Titelrolle. Auf die Händel-Oper folgt Moritz Eggerts Vertonung von Fritz Langs Filmklassiker „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ am 26.6. Eine Großstadtsinfonie, in der sich Sprache, Geräusche und Musik zu einem irisierenden Klanggemälde vereinen. Im Mittelpunkt steht der von der Meute gehetzte Mörder – verkörpert von Scott Hendricks.

Von der Fußball-Operette zur Korngold-Oper

Die Operette „Roxy und ihr Wunderteam“ von Paul Abraham hat am 31. Mai unter der Regie von Stefan Huber Premiere. Die Geschwister Pfister verschlägt es in dieser Sport-Satire aus dem Jahr 1936 in die Welt des Fußballs. Mit Erich Wolfgang Korngolds Oper „Die tote Stadt“ über einen Mann, der ganz in der Erinnerung an seine tote Frau lebt, gab Regisseur Robert Carsen sein Debüt in der Behrenstraße. Freuen Sie sich auf eine Woche Oper für alle Sinne.


Eintritt: von € 12,- bis € 92,-. Die nachfolgenden Termine sind zu unserem Ticketshop verlinkt.

Termine:
Di., 25.6., 19.30 Uhr: Poros

Mi., 26.6., 19.30 Uhr: M – Eine Stadt sucht einen Mörder

Do., 27.6., 19.30 Uhr: Die Geschwister Pfister: Roxy & ihr Wunderteam

Fr., 28.6., 16 Uhr: Führung – Blick hinter die Kulissen des Opernhauses
19.30 Uhr: Die tote Stadt

Sa., 29.6., 19.30 Uhr: La Bohème

So., 30.6., 19.00 Uhr: Candide

Weitere Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
25.06.2019 - 30.06.2019

Behrenstraße 55
10117 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • Karten: (030) 47 99 74 00

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