Am 16.2. sind zwei kubanische Klassiker zu sehen. Foto: Ausschnitt des Filmplakats „Luciá“, © Akademie der Künste, Kunstsammlung

Kino aus Kuba: Politische Identität und die Freiheit der Erzählung

Filme und Gespräch mit Arturo Sotto am 16.2. in der AdK

Die aktuellen Nachrichten aus Kuba zu den Auswirkungen des US-Embargos sind erschütternd. Mit der Vorführung von zwei Filmklassikern wird am 16. Februar in der Akademie der Künste ein Blick auf die Geschichte des kubanischen Filminstituts ICAIC und die innovative Sprache kubanischen Filmschaffens geworfen.

Lucía – ein Vorname für drei Frauen. Jede steht für einen Schlüsselmoment in der Geschichte Kubas: 1895, 1930, 1953. Ein fließendes Triptychon aus drei unterschiedlichen Inszenierungsstilen, das beispielhaft die persönlichen Schicksale der drei Frauen vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen nachzeichnet. In Memorias del subdesarrollo versucht sich Sergio, ein bürgerlicher Intellektueller, Anfang der 1960er Jahre an die neue Situation nach der Revolution anzupassen. Der Film entwickelt in eindrücklichen Bildern eine außergewöhnliche Reflexion über die kubanische Revolution.

In dem anschließenden Gespräch mit dem Filmregisseur, Schriftsteller und Drehbuchautor Arturo Sotto wird über historische und gegenwärtige Aspekte der engen Verbindung von Kino und kubanischer Wirklichkeit gesprochen.

In Zusammenarbeit mit dem Instituto Cubano del Arte e Industria Cinematográficos – ICAIC. Die Veranstaltung findet statt in spanischer und deutscher Sprache.


Weitere Informationen und Karten finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
16.02.2020
14:30

Hanseatenweg 10
10557 Berlin [ Tiergarten ]

Telefon

  • (030) 2 00 57-2000

Webseite

Beschreibung

S Bellevue
Bus: 106

» Route auf Google Maps anzeigen