© Harald Hauswald

Haußmanns Staatssicherheitstheater

Leander Haußmanns Komödie bis 23.3. an der Volksbühne

Mit der Uraufführung von „Haußmanns Staatssicherheitstheater“ am 14. Dezember kehrte Leander Haußmann nach Hauptmanns „Einsame Menschen“, Plenzdorfs „Legende von Paul und Paula“ und Ibsens „Schloss Rosmersholm“ zurück an die Volksbühne. Mit „Haußmanns Staatssicherheitstheater“ gräbt Leander Haußmann den „Schrebergarten der Stasi“ um, inszeniert eine Komödie über den Verrat, die große Stunde der Dilettanten, den Wert der Kunst und die Stasi als verlängerten Arm der kleinbürgerlichen Mittelmäßigkeit.

Das Ministerium für Staatssicherheit hat den Überblick verloren. Die Bohème im Prenzlauer Berg macht Kunst, der zuständige Minister versteht kein Wort und wittert Hochverrat. Er gründet die Sondereinheit LSD, in der Mitarbeiter zu Künstlern ausgebildet werden. Aus Idioten werden Künstler. Sie unterwandern die subkulturelle Szene und werden Teil der Avantgarde. Aber was, wenn die künstlerisch geschulten Mitarbeiter auf einmal aufregende Kunst machen? Was ist die Kunst denn noch wert, wenn sich herausstellt, dass alle dabei waren?


Termine: 5.1., 19.00 Uhr, 24.1., 19.30 Uhr, 24.2., 18.00 Uhr, 23.3., 19.30 Uhr

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Veranstaltungsdaten:
14.12.2018 - 23.03.2019

Linienstraße 227 / Rosa-Luxemburg-Platz
10178 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • 030-24 06 57 77

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