Erstmals in Berlin zu sehen: Gustave Caillebottes Gemälde „Rue de Paris, temps de pluie“, 1877. Art Institute of Chicago, Foto: © Charles H. and Mary F. S. Worcester Collection Erstmals in Berlin zu sehen: Gustave Caillebottes Gemälde „Rue de Paris, temps de pluie“, 1877. Art Institute of Chicago, Foto: © Charles H. and Mary F. S. Worcester Collection

Caillebotte: Maler & Mäzen des Impressionismus

Vom 17.5. bis 15.9. in der Alten Nationalgalerie

Gustave Caillebotte (1848-1894) gilt als einer der zentralen Akteure des französischen Impressionismus. Dennoch gehört er zu jenen Künstlern, die heute noch zu entdecken sind. Sein Ruhm gründete sich zunächst auf seine Rolle als Mäzen, während er als Maler erst spät volle Anerkennung fand. Mit Caillebottes 1877 vollendetem Gemälde „Rue de Paris, temps de pluie“ („Straße in Paris, Regenwetter“) zieht ab 17.5. nun eine Ikone des Impressionismus in die Alte Nationalgalerie ein. Es ist eines der Aushängeschilder des Art Institute of Chicago. Nur selten reiste das monumentale Gemälde bislang nach Europa, in Berlin ist es jetzt zum ersten Mal überhaupt zu sehen.

Caillebottes zukunftsweisendes Bildnis mit seinen nahezu lebensgroßen Figuren und der unkonventionellen Perspektive wurde 1877 auf der 3. Impressionisten-Ausstellung präsentiert und hat von seiner Anziehungskraft bis heute nichts eingebüßt. Die Ausstellung beleuchtet zugleich Caillebottes Mäzenatentum. Als Mann von beträchtlichem Reichtum spielte er eine führende Rolle bei der Organisation der ersten Gruppenausstellungen. Das enge Netzwerk der Impressionisten mit Caillebotte als Förderer wird in der Alten Nationalgalerie sichtbar.


Geöffnet: Di., Mi., Fr. bis So. 10-18 Uhr, Do. 10-20 Uhr. Eintritt: € 10,-, ermäßigt € 5,-.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
17.05.2019 - 15.09.2019

Bodestraße 1-3
10178 Berlin

Telefon

  • 030 2 66 42 42 42

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Beschreibung

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Tram: M4, M5, M6
Bus: 100, 200

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