Ian Willms' Dokumentation der Folgen der Ölsandausbeutung im Nadelwald Albertas ist ab dem 28.8. im f³ - freiraum für fotografie zu sehen. Foto: © Ian Willms 2019, aus As Long as the Sun Shines, GREENPEACE PHOTO AWARD.

Greenpeace Photo Award

Ausstellung bis 3.11. im f³ - freiraum für fotografie

Der Kanadier Ian Willms und der Argentinier Pablo E. Piovano sind die Gewinner des Greenpeace Photo Award. In ihren Langzeitprojekten befassen sich die beiden Fotografen mit den aktuellen Themen Landrechte, Klimawandel und den Auswirkungen der Ölförderung auf indigene Gemeinschaften.

Pablo E. Piovano (*1981) dokumentiert die seit Jahrzehnten andauernden Landkonflikte in Patagonien. In der Region Auracanía in Chile verteidigen die Mapuche ihr Landrecht als gebürtige Ureinwohner – auch gegen die Regierung, die sie als Terroristen anklagt. Sie kämpfen gegen die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen und fordern das Recht ein, ihre jahrhundertealten Traditionen zu leben. In seinen Bildern kontrastiert Piovano die einzigartige Schönheit, den Artenreichtum und die kulturelle Vielfalt Patagoniens mit dem brutalen Kampf um seine Zukunft.

Der Fotograf Ian Willms (*1985) zeigt in seinem Projekt „As Long as the Sun Shines“ die Folgen der Ölsandausbeutung im kanadischen Alberta. Vor der Kulisse der Rocky Mountains reißen enorme Rodungsflächen tiefe Wunden ins Land. Mit massivem Wasser-, Energie- und Chemikalienaufwand wird das Öl aus den Teersanden gewaschen – eine „Ökokatastrophe von höchster Brisanz“ (Lars Lindemann, Bildredakteur GEO). Schließlich liegt unter den spektakulären Landschaften Albertas etwa ein Drittel der weltweiten Ölsandvorkommen.


Öffnungszeiten: Mi. bis So., 13-19 Uhr.

Eintritt: € 5,-, ermäßigt € 3,-.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
28.08.2019 - 03.11.2019
0:00

Waldemarstr. 17
10179 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • (030) 60 40 77 48

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