Andrei Gavrilov; Foto: Promo Andrei Gavrilov; Foto: Promo

German National Orchestra

Konzert zur Adventszeit

Das German National Orchestra unter der Leitung der russischen Dirigentin und Violinistin Rimma Sushanskaya präsentiert am 18.12. im Kammermusiksaal der Philharmonie ein sehr vielfältiges Programm.

Der Konzertabend beginnt mit der Ouvertüre aus Johann Strauss‘ Operette ‚Die Fledermaus‘ von 1874. Dieser instrumentale Ausschnitt aus der amüsanten Komödie verspricht einen rasanten Einstieg in das Programm. Danach folgt als zweites Werk das 1. Klavierkonzert in b-Moll op. 23 von Tschaikowski aus dem Jahre 1874, das zunächst von seinem Mentor verachtet wurde, sodann aber durch den Dirigenten und Pianisten Hans von Bülow einstudiert wurde und zu großem Ruhm führte. Am Klavier ist der international erfahrene Pianist Andrei Gavrilov zu erleben. Der 1955 in einer Künstlerfamilie geborene Gavrilov konnte schon in den 1970er-Jahren erste Erfolge feiern, wurde danach jedoch durch politische Unstimmigkeiten im kommunistischen Russland inhaftiert. In den 1980er-Jahren folgte eine starke Rückkehr auf die Konzertpodien der Welt mit Dirigenten, wie Claudia Abbado und Sir Simon Rattle.

Nach der Pause erwartet das Publikum Rossinis Ouvertüre zu ‚Il barbiere di Siviglia‘, ein berühmtes Vorspiel, welches bereits in früheren Werken des Komponisten verwendet wurde. Diese komische Oper wurde 1816 uraufgeführt und führte zu einem Skandal. Es folgt ein Satz aus Antonín Dvořák ‚Slawischen Tänzen‘ op. 46 Nr. 8 in g-Moll aus dem Jahre 1878 nach dem Muster böhmischer und mährischer Volkstänze. Die folgende sinfonische Dichtung ‚Prélude à l’après-midi d’un faune‘ von Claude Debussy wurde 1894 in Paris uraufgeführt. Debussy vertont darin das gleichnamige Gedicht von Stéphane Mallarmé und komponiert mit diesem Werk die Begleitmusik zu Vaslav Vijinskys Ballett. An das Thema des musikalischen Impressionismus knüpft ‚Ein Amerikaner in Paris‘, ein Orchesterwerk von George Gershwin aus dem Jahre 1928, an. Gershwin vertont darin die Impressionen aus seinem Paris-Aufenthalt. Um seinen Eindrücken in Paris Ausdruck zu verleihen benutzt er beispielsweise Effektinstrumente, wie Hupen. Das Werk gilt als die Verkörperung des modernen Amerika, indem der Komponist ein „rhapsodisches Ballett“ mit Blues-Stilistik schuf.

Karten: Tel. 030-47 99 74 50.

 

 

 

Veranstaltungsdaten:
18.12.2014
20:00

Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin [ Tiergarten ]

Telefon

  • 030 2 54 88-0
  • 030 2 54 88-999 (nur Karten der Stiftung Berliner Philharmoniker)
  • 030 2 54 88-132/-301 (Informationen zu Gastveranstaltungen)

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