Im Jahr 1958 - wenige Monate vor seinem Tod - flanierte George Grosz über den legendären Kurfürstendamm. © Archiv Ralph Jentsch, Rom (Ausschnitt)

George Grosz in Berlin

Retrospektive noch bis zum 6.1.

Ab dem 18. Oktober wird George Grosz im Bröhan Museum als einer der wichtigsten Berliner Künstler der 1920er-Jahre vorgestellt. George Grosz (1893-1959) gilt als einer der bedeutenden politisch-satirischen Künstler der Weimarer Republik.

Dreimal wurde der Maler, Grafiker und Karikaturist ange­klagt – wegen Beleidigung der Reichswehr, Angriffs auf die öffentliche Moral und Gotteslästerung. Sein Werk wäre ohne die Revolution 1918 sowie die Wirren der Weimarer Republik wohl nicht denkbar.

In der Retrospektive, die in Zusammenarbeit mit dem George Grosz Estate entstanden ist, werden sowohl Grosz’ bekannte Arbeiten als auch eher unbekannte Werke präsentiert. Die Ausstellung eröffnet – seit der letzten großen Retrospektive in Berlin vor fast 25 Jahren – die Möglichkeit, Grosz’ künstlerische Entwicklung nachzuvollziehen.

In der Ausstellung werden detailliert seine Mappenwerke, mit denen er die Zeitgenossen provozierte, vorgestellt. Aber auch die bislang kaum gesehenen Fotos, die seine Erlebnisse während der Überfahrt nach Amerika und in New York spiegeln, rücken in den Blick. Zudem wird eine weniger bekannte Facette dieses Künstlers mit seiner Arbeit als Kostüm- und Bühnenbildner repräsentiert.


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Veranstaltungsdaten:
18.10.2018 - 06.01.2019

Schloßstraße 1a
14059 Berlin

Telefon

  • 030 32 69 06 00

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Beschreibung

Bus: M45, 109

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