Pipilotti Rist, „Homo sapiens sapiens“, 2005 Audio-Video-Installation (Videostill). © Pipilotti Rist, Courtesy: die Künstlerin, Hauser & Wirth und Luhring Augustine

Garten der irdischen Freuden

Ausstellung bis 1.12. im Martin-Gropius-Bau

Inspiriert von Hieronymus Boschs Gemälde „Garten der Lüste“ aus dem 15. Jahrhundert, präsentiert der Martin-Gropius-Bau ab 26.7. die Schau „Garten der irdischen Freuden“ mit Werken von 20 internationalen Künstlern. Seit Jahrhunderten beschäftigen sich Künstler mit dem Motiv des Gartens als Ort der Inspiration und kritischen Reflexion. In der heutigen Zeit, die durch einen radikalen Klimawandel und Migrationsbewegungen bestimmt ist, wird der Garten zu einem Instrument, mit dessen Hilfe sich unsere Gegenwart in all ihrer Komplexität und Widersprüchlichkeit erkunden lässt.

Neben der klassischen Lesart des Gartens als einem abgeschlossenen und begrenzten Sehnsuchtsort, wird er in der Schau als ein Ort der Dualität und des Widerspruchs begriffen: als ein Grenzbereich zwischen Fantasie und Realität, Utopie und Dystopie, Harmonie und Chaos, Eros und Perversion, Natürlichkeit und Künstlichkeit – ein Paradies, dem ebenso das Gefühl der Vertreibung innewohnt. Die vielen Perspektiven spiegeln sich in der Ausstellung auch in der Auswahl der präsentierten Medien wider, die Installationen, Filme und Sounds, Fotografien, Performances sowie Skulpturen, Zeichnungen und Gemälde umfassen.


Geöffnet: Mo., Mi. bis So. von 10-19 Uhr.
Eintritt: € 15,-, ermäßigt € 10,-, bis zu 16 Jahren frei.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
26.07.2019 - 01.12.2019

Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin [ Kreuzberg ]

Telefon

  • (030) 25 48 60

Webseite

Beschreibung

U und S Potsdamer Platz
Bus: M29, M41

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