Eines der über 80 Porträts von Andy Warhol aus der CWC Gallery. Foto: © Albert Watson/Courtesy of CAMERA WORK (Ausschnitt)

Ausstellungen abseits der Museumsinsel

Sehenswertes im Winter 2018/19

Charlottenburg

Bröhan-Museum

DIETER HACKER – Politisch fotografieren (1974 bis 1981), Blackbox #5 (bis 10.2.).

14059 Berlin, Schloßstr. 1a, Tel. 32 69 06 00. Di. bis So. 10-18.

Camera Work

BRYAN ADAMS – „Exposed“. Die Schau umfasst über 40 Fotografien, darunter zahlreiche Hauptwerke des Künstlers sowie neue Arbeiten, die zum ersten Mal weltweit präsentiert werden. Er ist nicht nur als Musiker und Songwriter berühmt, sondern genießt seit vielen Jahren auch ein großes Ansehen als Fotokünstler. Seine Werke weisen eine außergewöhnliche Tiefe und zugleich eine äußerst besinnlich-eindringliche Stimmung auf (bis 9.2.).

10623 Berlin, Kantstr. 149, Tel. 3 10 07 73. Di. bis Sbd. 11-18.

C/O Berlin

DAS LETZTE BILD – Fotografie und Tod. Fotografen schaffen Allegorien des Todes, in denen vom Tod selbst nichts zu sehen ist oder fast unerträglich viel (bis 3.3.).

NOBUYOSHI ARAKI – „Impossible Love“, Vintage Photographs (bis 3.3.).

10623 Berlin, Hardenbergstr. 22, Amerika Haus, Tel. 2 84 44 16 62. Täglich 11-20.

Das Verborgene Museum

MARIA AUSTRIA, 1915 (Karlsbad) bis 1975 (Amsterdam). Eine Amsterdamer Fotografin des Neorealismus. Diese Schau widmet sich dem Leben und Werk der niederländischen Fotografin Maria Austria. Zu sehen sind ca. einhundert S-/W-Fotografien und Dokumente, die vorher im Joods Historisch Museum in Amsterdam ausgestellt waren: Bilder vom Straßenleben in den 1950er- und 1960er-Jahren, Bühnenszenen von den Experimentaltheatern und Aufnahmen vom „Achterhuis“ – Versteck der Familie von Anne Frank während der Zeit ihrer Verfolgung (bis 10.3.).

10625 Berlin, Schlüter­­str. 70, Tel. 3 13 36 56. Do., Fr. 15-19, Sbd., So. 12-16.

Galerie Nierendorf

ERICH HECKEL UND ERNST LUDWIG KIRCHNER – Klassiker des deutschen Expressionismus. Zeichnungen und Aquarelle (bis 15.3.).

AUS DEM KABINETT: 112 Werke von 24 Künstlern des 20. Jahrhunderts (bis 10.5.).

10623 Berlin, Harden­berg­­­­str. 19, Tel. 8 32 50 13. Di. bis Fr. 11-18.

Galerie Springer

UTE & WERNER MAHLER in der Schau „Essenzen“, Fotografien aus 4 Dekaden (bis 26.1.).

10623 Berlin, Fasanenstr. 13, Tel. 3 15 72 20. Di.-Fr. 12-18, Sbd. 12-15.

Galerie Sheriban Türkmen

ANNA MARI HOLLDORF – „Geheimes Wirken“, Malerei (bis 6.2.).

10623 Berlin, Bleibtreustr. 1, Tel. 29 77 08 10. Di. bis Fr. 11-19, Sbd. 11-16.

Johanna Breede Photokunst

HERBERT LIST (1903 bis 1975) – „Teils Flucht, teils Sehnsucht – vom Weg ins Exil des Photographen Herbert List“. Die Schau zeigt Werke aus den ersten 12 Jahren des Œuvres von List. Sie bebildern die Reise des jungen Mannes in sein Exil nach Griechenland und begleiten seine Entwicklung als Künstler in einer Zeit der Entdeckung, Verunsicherung und neu gewonnener Freiheit (bis 25.1.).

10719 Berlin, Fasanen­str. 69, Tel. 88 91 35 90. Di. bis Fr. 11-18.

Kunsthandel Wolfgang Werner

CARL VINNEN, OTTO MODERSOHN, FRANZ LENK, PAULA MODERSOHN-BECKER, FRITZ OVERBECK, LESSER URY, WASSILY KANDINSKY, RICHARD OELZE – „Landschaftliches Geheimnis“. Gemälde (bis Mitte Februar).

10719 Berlin, Fasanenstr. 72, Tel. 8 82 76 16. Di. bis Fr. 10-18, Sbd. 11-15.

Museum Berggruen

BIOGRAFIEN DER BILDER – Provenienzen im Museum Berggruen. PICASSO, KLEE, BRAQUE, MATISSE (bis 19.5.).

14059 Berlin, Schloßstr. 1, Tel. 2 66 42 42 42. Di. bis Fr. 10-18, Sbd. und So. 11-18.

Museum für Fotografie (Helmut Newton Stiftung)

BERLIN IN DER REVOLUTION 1918/19 – Fotografie, Film, Unterhaltungskultur. Ausstellung der Kunstbibliothek. Die Schau zeigt eine fotografische Bildgeschichte der Revolution in Berlin und zugleich ein Panorama der Unterhaltungskultur aus jener Zeit (bis 3.3.).

SAUL LEITER. DAVID LYNCH. HELMUT NEWTON: NUDES. – Ausstellung der Helmut Newton Stiftung (bis 19.5.).

10623 Berlin, Jebensstr. 2, Tel. 31 86 48 25. Di., Mi., Fr. bis So. 11-19, Do. 11-20.

Sammlung Scharf-Gerstenberg

MAX ERNST – Zeichendieb. 1964 taucht im Werk von Max Ernst erstmals eine Geheimschrift auf, die er für eine Serie von Grafiken zu Ehren des Amateur-Astronomen Ernst Wilhelm Leberecht Tempel (1821–1889) schuf (bis 28.4.).

14059 Berlin, Schloßstr. 70, Tel. 2 66 42 42 42. Di. bis Fr. 10-18, Sbd. und So. 11-18.


Kreuzberg

Berlinische Galerie

KUNST IN BERLIN 1880-1980 – Die Sammlung der Berlinischen Galerie präsentiert sich mit rund 250 Werken als facettenreicher chronologischer Rundgang durch die Kunst Berlins von 1880 bis 1980. Er reicht von der großbürgerlich geprägten Malerei der Kaiserzeit Ende des 19. Jahrhunderts über den Expressionismus und die osteuropäischen Avantgarde bis hin zur Architektur der Nachkriegsmoderne sowie der Heftigen Malerei der Siebziger Jahre. In unregelmäßigen Abständen werden einzelne Werke in der Sammlungspräsentation ersetzt, weil sie als Leihgaben unterwegs sind. U.a. sind Kunstwerke von MARTA ASTFALCK-VIETZ, RUDOLF AUSLEGER, OTTO BARTNING, MAX BECKMANN, RUDOLF BELLING, CHRISTIAN BORCHERT, MAX DUNGERT, CANDILIS-JOSIC-WOODS UND SCHIEDHELM, RAINER FETTING vertreten (bis auf Weiteres).

FREIHEIT – Die Kunst der Novembergruppe 1918 bis 1935 (bis 11.3.).

JULIAN CHARRIÈRE – „As We Used To Float“, der GASAG Kunstpreis 2018 (bis 8.4.).

RAPHAELA VOGEL – „Son of a witch“, 10 Jahre Videoart at Midnight (bis 11.3.).

10969 Berlin, Alte Jakobstr. 124-128, Tel. 78 90 26 00. Mo., Mi. bis So., 10-18.

Nome Gallery

MARJOLIJN DIJKMAN – „Navigating Polarities“. Film, Videoinstallation. Ihre Werke wirken als spekulative Fiktionen, die in der wissenschaftlichen Realität verwurzelt sind. M. Dijkman erkundet Wahrnehmung und Weltanschauungen durch die Linse von Denkfeldern und stellt sich die Frage, wie ein Wechsel zwischen makro- und mikroskopischen Perspektiven helfen kann, sich besser „komplexe Systeme“ vorzustellen, die ansonsten schwer zu erfassen sind (bis 22.2.).

10999 Berlin, Glogauer Str. 17, Tel. 92 28 37 88. Di. bis Sbd. 15-19.

Martin-Gropius-Bau

LEE BUL: CRASH. – Ausstellung der Hayward Gallery, London, in Kooperation mit dem Martin-Gropius-Bau (bis 13.1.).

10963 Berlin, Niederkirchnerstr. 7, Tel. 25 48 60. Mo., Mi. bis So. 10-19.

Willy-Brandt-Haus

JEAN MOLITOR – „Die Moderne in der Welt – bau1haus“. 100 Jahre nach der Gründung des Bauhauses präsentiert diese sehenswerte Schau Spuren der architektonischen Moderne weltweit. Der Fotograf Jean Molitor ist seit 2009 in Europa, Afrika, Asien, Amerika und dem Nahen Osten unterwegs. Überall stößt er auf die Erben des Bauhauses (16.1. bis 14.3.).

10963 Berlin, Strese­mann­str. 28, Tel. 25 99 37 87. Di. bis So. 12-18. Ausweis erforderlich!


Mitte

Alfred Ehrhardt Stiftung

A. EHRHARDT – „100 jahre bauhaus I“. Malerei, Zeichnung sowie Grafik. Die Stiftung nimmt das Bauhaus-Jubiläum zum Anlass, ihr komplettes Programm dem Thema zu widmen. Dabei nimmt sie das bildnerische Werk A. Ehrhardts Bauhauszeit in den Fokus – das nach der Schau im Dessauer Meisterhaus Schlemmer 2007 nun erstmals auch in Berlin zu sehen ist (bis 18.4.).

10117 Berlin, Auguststr. 75, Tel. 20 09 53 33. Di., Mi., Fr. bis So. 11-18, Do. 11-21.

Centrum Judaicum

AUSGEWIESEN! BERLIN, 28.10.1938 – Die Geschichte der „Polenaktion“. Die Ausstellung erzählt die Geschichte von sechs jüdischen Berliner Familien vor, während und
nach dem 28. Oktober 1938. Für die meisten Familien war dies der Tag, an dem sie für immer auseinandergerissen wurden (bis 28.2.).

GABRIELLA ROSENTHAL (1913 bis 1975) – Es war einmal in Jerusalem. A Very Personal View. Palästina – Israel 1938-1955. Die Zeichnungen sind ihr ganz persönlicher Blick auf das Alltägliche im ethnisch, religiös und sozial vielfältigen Jerusalem vor der Gründung des Staates Israel: Zeugnisse aus einer vergangenen Zeit, in der trotz wachsender Spannungen und Gewalt ein Nebeneinander im Heiligen Land noch möglich war (bis 27.3.).

10117, Oranienburger Str. 28-30, Tel. 88 02 83 16. Mo. bis Do., So. 10-18, Fr. 10-15.

CWC Gallery

ANDY WARHOL: FANTASTIC! – Die Schau präsentiert Arbeiten von über 20 internationalen Fotokünstlern, die mit Warhol zusammengearbeitet haben. Die mehr als 80 Porträts von Warhol bieten einen selten erlebbaren Blick auf die Persönlichkeit des Mitbegründers der Pop Art und einen der bedetendsten Künstler der Geschichte (bis 26.1.).

10117 Berlin, Auguststr. 11 (1. OG), Tel. 24 04 86 14. Di. bis Fr. 10-18, Sbd. 11-18.

f3 – freiraum für fotografie

BERENICE ABBOTT, INGE MORATH, DIANE ARBUS, NAN GOLDIN, ELINOR CARUCCI, GERMAINE KRULL, VIVIAN MAIER, R. ORKIN, DAYANITA SINGH – „#womenphotographer Vol. I“. Frauen eroberten sich im 19. Jahrhundert das Medium Fotografie. Als Pionierinnen trugen sie Wesentliches zu seiner Entwicklung und zur Bildung neuer Sehweisen bei. Die Ausstellung möchte Einblicke in das Schaffen von Fotografinnen eröffnen – Anstoß dazu sein, sich vertiefend mit ihrem individuellen Blick auf die Welt zu beschäftigen (bis 10.2.).

10179 Berlin, Waldemarstr. 17, Tel. 63 96 11 19. Mi. bis So. 13-19.

Galerie Poll

JAN SCHÜLER – „Transit: Berlin“, Malerei mit neuen Werken (bis 12.1.).

10119 Berlin, Gipsstr. 3, Tel. 2 61 70 91. Di. bis Sbd. 12-18.

GASAG Kunstraum

KATJA GRAGERT, UWE LANGMANN – „Vorstadt“. Fotografien. Die Verbindung zwischen Stadt und Land verknüpfen die Fotos der virtuosen Kompositionen der Serie „Lines“ (bis 8.2.).

10178 Berlin, Henriette-Herz-Platz 4. Mo. bis Fr. 10-18.

Max Liebermann Haus

FRANK GEHRY – HANS SCHAROUN – Strong Resonances/Zusammenklänge. Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Getty Research Institute, Los Angeles (verlängert bis 10.2.).

10117 Berlin, Pariser Platz 7, am Brandenburger Tor, Tel. 22 63 30 30. Mo., Mi. bis Fr. 10-18, Sbd. und So. 11-18.

me Collectors Room Berlin

THE MOMENT IS ETERNITY – Works from the Olbricht Collection. Gezeigt werden 300 Werke und Objekte von ca. 60 Künstlern im Dialog mit Kunstwerken der Sammlung und Artefakten der Wunderkammer (bis 1.4.).

10117 Berlin, Auguststr. 68, Tel. 86 00 85 10. Mo., Mi. bis So. 12-18.

Museum für Kommunikation Berlin

BEST COMMUNICATION DESIGN – The Red Dot Winners Selection 2018. Von Verpackungen über Poster bis hin zu Online-Projekten präsentiert die Ausstellung die herausragenden Kommunikationsdesign-Werke des Jahres (bis 13.1.).

10117 Berlin, Leipziger Straße 16, Tel. 20 29 40. Di. 9-20, Mi. bis Fr. 9-17, Sbd. und So. 10-18.

Salongalerie Die Möwe

CESAR KLEIN, MORIZ MELZER, GERT H. WOLLHEIM, HANS BRASS, ERWIN HAHS UND R. ZIEGLER u.a., „Radikal. Visionär. Unangepasst.“. Die Künstler der Berliner Novembergruppe bilden einen Schwerpunkt der Ausstellungs- und Sammlungstätigkeit der Galerie. Die Ausstellung würdigt die Gründung der Künstlervereinigung vor 100 Jahren – mit Werken von rund 20 Künstlern (bis 2.3.).

10119 Berlin, Auguststr. 50b, Tel. 30 88 18 42. Di. bis Sbd. 12-18.


Neukölln

Galerie im Körnerpark

NIHAD NINO PUSIJA – „So ist das bei uns – Bilder vernachlässigter Europäer“. Der Fotograf lenkt seinen Blick auf die Lebensrealitäten der über ganz Europa verstreut lebenden Roma. In der Schau zeigt er die neuen Serien, in denen der Schwerpunkt auf kreativen Menschen liegt, die zwischen den Kulturen sich bewegen (bis 9.1.).

12051 Berlin, Schier­ker Straße 8, Tel. 56 82 39 39. Täglich 10-20.

KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst

THOMAS SCHEIBITZ präsentiert seine Schau „Plateau & Halbfigur“ – Malerei, Skulptur sowie Zeichnung. Scheibitz’ Werk verzichtet auf die bildnerischen Möglichkeiten von Abstraktion sowie Figuration, deren Kategorisierung der Künstler in einer eigenen Bildsprache auflöst. Mit Plateau & Halbfigur wird Thomas Scheibitz seine bisher größte skulpturale Arbeit realisieren (Kesselhaus, bis 12.5.).

12053 Berlin, Am Sudhaus 3, Tel. 83 21 59 12 16. Mi.-So. 12-18.


Prenzlauer Berg

Galerie Parterre

HANS BROSCH – „Ein Zwischenreich der Zeichen“, frühe Arbeiten auf Papier und Bilder (bis 20.1.).

10405 Berlin, Danziger Straße 101, Tel. 9 02 95 38 21. Mi., Fr. bis So. 13-21, Do. 10-22.

Tchoban Foundation Museum für Architekturzeichnung

HANS POELZIG – Projekte für Berlin. Leihgaben des Architekturmuseums der TU Berlin (bis 3.2.).

10119 Berlin, Christinenstr. 18a, Tel. 43 73 90 90. Mo. bis Fr. 14-19, Sbd. und So. 13-17.


Schöneberg

Haus am Kleistpark

PETER BIALOBRZESKI – „Die zweite Heimat“. Fotos. Bialobrzeski ist einer der international erfolgreichsten deutschen Fotografen der Gegenwart. Für „Die zweite Heimat“ reiste er von 2011 bis 2016 mit seiner Kamera durch Deutschland. Mit seinen Fotos versucht der Künstler, die soziale Oberfläche des Landes zu beschreiben, das ihm seit mehr als 50 Jahren eine Heimat bietet. Bialobrzeski fotografiert den – von den Menschen geprägten – Außenraum: Stadt, Land, Architektur. Die Schau ist von den Deichtorhallen Hamburg, das Haus der Photographie, übernommen worden (10.1. bis 31.3.).

10823 Berlin, Grunewaldstr. 6-7, Tel. 9 02 77-69 64. Di. bis So. 11-18.

Rathaus Schöneberg

WIR WAREN NACHBARN. Es werden 160 biografische Alben mit Fotos und Berichten gezeigt, welche die Lebens- und Leidensgeschichte von jüdischen Bürgern aus Schöneberg und Tempelhof vor und nach 1933 dokumentieren (Ausstellungshalle, Westseite, bis auf Weiteres).

10825 Berlin, John-F.-Kennedy-Platz 1, Tel. 9 02 77-45 27. Mo. bis Do., Sbd., So. 10-18.


Spandau

Zitadelle

COLLECTORS & HUNTERS – Wunderkammer Zitadelle: Olaf Bastigkeit mit Mariechen Danz, Moritz Frei, Jay Gard, Hannah Hallermann, Marian Luft, Christian Henkel und Yvonne Roeb im Zeughaus (bis 7.4.).

13599 Berlin, Am Juliusturm 64, Tel. 3 54 94 40. Täglich 12-17.


Steglitz

 Galerie Schwartzsche Villa

KAMPF UM HEUT & MORGEN. Diese Ausstellung zeigt eine Spurensuche im Bezirk. Sie erzählt nein Biografien von Frauen, die für die Gleichberechtigung – gesellschaftlich sowie politisch – von Frauen eintraten. Häufig ist sehr wenig bekannt von den Frauen, doch Spuren verweisen auf die Zusammenhänge des frauenpolitischen Engagements – anhand von Aufrufen sowie Plakaten und Zeitungsbeiträgen u.a. (bis 10.3.).

12165 Berlin, Grunewaldstr. 55, Tel. 9 02 99-45 16. Täglich 10-18.

Gutshaus Steglitz

ROSA LOY – „Der Tag“. Rosa Loy ist eine Hauptvertreterin der „Neuen Leipziger Schule“. Die Quellen ihrer oft surreal anmutenden Malerei und Zeichnungen sind vielfältig: Wahrnehmungen und Erfahrungen, Phantasien, Märchen, die Kunstgeschichte mit ihrem visuellen Reichtum aus vielen Epochen bilden das Rohmaterial, welches im Prozess der Bildwerdung Teil des Kunstwerks werden kann. In der Ausstellung zeigt sie ca. 35 Arbeiten aus den letzten zehn Jahren, darunter großformatige Bilder – aber auch neue Werke (18.1. bis 31.3.).

12165 Berlin, Schloßstr. 48, Tel. 9 02 99-22 12. Täglich 10-18.


Tempelhof

 Tempelhof Museum

(EIN)BLICKE IN DAS ULLSTEINHAUS – Druckfrisch aus Tempelhof! Seit 1927 steht das Ullsteinhaus in Tempelhof. 60 Jahre lang war es für die Presse- und Medienlandschaft in Deutschland ein zentraler Ort. Das Haus, die Mitarbeiter und die Familie Ullstein schauen auf eine wechselvolle Geschichte zurück, die von dem Wirtschaftsaufschwung der 1920er-Jahre, Enteignung während des Nationalsozialismus, dem Wiederaufbau in der Nachkriegszeit sowie der Deutschen Teilung geprägt wurde (bis 30.6.).

12107 Berlin, Alt-Mariendorf 43, Tel. 9 02 77-61 63. Mo. bis Do. 10-18, Fr. 10-14, So. 11-15.


Tiergarten

Galerie Esther Schipper

JULIA SCHER – „Wonderland“, Installation. Es ist ein multimedial erstelltes Milieu, in dem man von der autoritären, aber sanften Stimme Julia Schers mit dem Hinweis begrüßt wird, dass jetzt der Aufenthalt gefilmt wird und sich die Körpergröße während des Besuchs der Installation verändern kann. Diese lässt den Gast durch den berühmten Kaninchenbau spazieren – mit den Einblicken in das Verständnis der Lebensgeschichte der Künstlerin (bis 9.2.).

10785 Berlin, Potsdamer Str. 81e, Tel. 3 74 43 31 33. Di. bis Sbd. 11-18.

Galerie Michael Janssen

JONATHAN SCHMIDT-OTT – „~Vollmond“. Die erste Einzelausstellung des in Berlin lebenden Künstlers zeigt großformatige Fotografien von Pferden, aufgenommen im französischen Teil des Baskenlands. Am 12.1. (12 Uhr) gibt es ein Gespräch zwischen Jonathan Schmidt-Ott und der Kuratorin Anna-Lena Werner (bis 2.2.).

10785 Berlin, Potsdamer Straße 63, Tel. 25 92 72 50. Di. bis Sbd. 11-18.

Gemäldegalerie

BELLINI PLUS – Forschung und Restaurierung (bis 21.7.).

10785 Berlin, Matthäikirchplatz, Tel. 2 66 42 30 40. Di., Mi., Fr. 10-18, Do. 10-20, Sbd. und So. 11-18.

Hamburger Bahnhof (Museum für Gegenwart)

AGNIESZKA POLSKA – „The Demon’s Brain“. Mehrkanal-Videoinstallation zum The gesellschaftliche Verantwortung in der überfordernden Gegenwart (bis. 3.3.).

MALER. MENTOR. MAGIER. – Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau. Ausstellung in Kooperation mit der Alexander und Renata Camaro Stiftung und dem Muzeum Narodowe we Wrocławiu (bis 3.3.).

SAM PULITZER – „Whim or Sentiment or Chance“. Der Installation werden weitere Werkgruppen Pulitzers und Arbeiten aus der Sammlung der Nationalgalerie gegenübergestellt (bis 14.4.).

DER ELEFANT IM RAUM – Skulpturen aus der Sammlung Marx und der Sammlung der Nationalgalerie (bis 8.9.).

LOCAL HISTORIES – Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection und aus der Sammlung der Nationalgalerie sowie Leihgaben (15.12. bis 29.9.).

10557 Berlin, Invalidenstr. 50-51, Tel. 2 66 42 42 42. Di., Mi., Fr. 10-18, Do. 10-20, Sbd. und So. 11-18.

Haus am Lützowplatz

RÖMER + RÖMER – Das Künstlerpaar zeigt unter dem Titel „Burning Man – Electric Sky“ eine neue Serie, die das Festival Burning Man zum Gegenstand hat. Die Schau besteht hauptsächlich aus nächtlichen Motiven, in denen sich die Black Rock Desert im Bundesstaat Nevada in eine Scheinwelt verwandelt – von tausenden künstlichen Quellen des Lichts erhellt. Die sehr großen auf Leinwand gemalten Bilder entstanden auf der Grundlage der Recherchereise aus dem Jahr 2017 (18.1. bis 10.3.).

10785 Berlin, Lützowplatz 9, Tel. 2 61 38 05. Di. bis So. 11-18.

Kulturforum Potsdamer Platz

MAX BECKMANN – Das Vermächtnis Barbara Göpel. Ausstellung des Kupferstichkabinetts in Kooperation mit der Nationalgalerie und dem Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Präsentation gibt erste Einblicke in das kunsthistorisch bedeutende Vermächtnis anhand von Zeichnungen und Grafiken (bis 13.1.).

10785 Berlin, Matthäikirchplatz, Tel. 2 66 42 30 40. Di., Mi., Fr. 10-18, Do. 10-20, Sbd. und So. 11-18.

Kunstgewerbemuseum

BIJOUX, BIJOUX! – Modeschmuck von Chanel bis Dior, Meisterwerke des Modeschmucks von 1930 bis 2007 (bis 27.1.).

INSIDE OUT – Einsichten der Möbelkunst. In der Ausstellung wird ein höchst aufwendiges klassizistisches Möbel in seinen Einzelteilen präsentiert (bis 24.2.).

VIS À VIS. ASIEN TRIFFT EUROPA – Eine Sonderschau des Kunstgewerbemuseums und des Museums für Asiatische Kunst (bis 30.4.).

DESIGN VIEWS VOL. XI – WertelOberfell WIP – Work in Progress. WertelOberfell geben Einblicke in ihre Arbeitsprozesse und werden Vorort im KGM an einigen experimentellen Designs arbeiten. Schwerpunkt hierbei istdie iterative Gestaltungsarbeit mithilfe von 3D-Druckern und CAD-Programmen sein (bis 13.1.).

10785 Berlin, Matthäikirchplatz, Tel. 2 66 42 30 40. Di. bis Fr. 10-18,  Sbd. und So. 11-18.

Kupferstichkabinett

RENDEZVOUS – Die französischen Meisterzeichnungen des Kupferstichkabinetts (bis 3.3.).

10785 Berlin, Matthäikirchplatz, Tel. 2 66 42 30 40. Di. bis Fr. 10-18,  Sbd. und So. 11-18.

Nordische Botschaften

KEN SCHLUCHTMANN – „Architektur & Landschaft in Norwegen“. Die Schau zeigt Fotos, mit denen Schluchtmann die atemberaubenden Norwegischen Landschafts-Routen individuell sowie künstlerisch dokumentiert. Die Fotos erzählen vom Zusammentreffen von zeitgenössischer Architektur, Kunst u. Natur (bis 17.1.).

Felleshus, 10787 Berlin, Rauchstr. 1, Tel. 50 50-0. Mo. bis Fr. 10-19, Sbd., So. 11-16.


Wedding

 Galerie Wedding

ANTJE ENGELMANN, CYRILL LACHAUER – „This Land Is Your Land/This Land Is My Land“, Installationen, Fotografien (bis 9.2.).

13353 Berlin, Müllerstr. 146-147, Tel. 9 01 84 23 88. Di. bis Sbd. 12-19.


Wilmersdorf

 Galerie Carlos Hulsch

MARA BURMESTER – „Abbilder von Traum und Wirklichkeit“. Collagen, Malerei sowie Zeichnungen (bis 15.3.).

10719 Berlin, Lietzenburger Str. 89, Abba Berlin Hotel (Foyer), Tel. 8 82 28 42. Täglich 10-22.

Kommunale Galerie

DIE JUNGE KUNSTSZENE BEIJING – Malerei, Fotografie, Video, Installation. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Partnerschaft der Städte Berlin und Beijing präsentiert die Gesellschaft für den Deutsch-Chinesischen kulturellen Austausch die Gruppen-Ausstellung „Future Games“. Es werden Werke von 32 jungen chinesischen Künstlern, die in Beijing leben und arbeiten gezeigt (29.1. bis 31.3.).

10713 Berlin, Hohenzollerndamm 176, Tel. 9 02 91-67 04. Di., Do., Fr. 10-17, Mi. 10-19, So. 11-17.


Zehlendorf

Brücke-Museum

ERNST LUDWIG KIRCHNERS SCHWEIZER JAHRE – Werke aus der Sammlung E.W. Kornfelds (bis 31.3.).

14195 Berlin, Bussardsteig 9, Tel. 8 31 20 29. Mo., Mi. bis So. 11-17.

Liebermann-Villa am Wannsee

LONDON 1938 – Mit Kandinsky, Liebermann und Nolde gegen Hitler (bis 14.1.).

14109 Berlin, Colomierstr. 3, Tel. 80 58 59 00. Mo., Mi. bis So. 11-17.


Veranstaltungsdaten:
10.10.2018 - 10.02.2019