„25 Jahre DDR“, 1974 - zu sehen in der Retrospektive der Fotografin Helga Paris. Foto: © Helga Paris; ifa (Institut für Auslandsbeziehungen); Detail

Fotografien von Helga Paris

Ausstellung bis 12.1.2020 in der Akademie der Künste

Vom 8. November bis 12. Januar 2020 präsentiert die Akademie der Künste am Pariser Platz das in der Zeit zwischen 1968 bis 2011 entstandene fotografische Werk von Helga Paris.

Mit 275 Fotografien, darunter bislang unveröffentlichte Einzelbilder sowie Serien, ist dies ihre bisher größte Ausstellung und nach 25 Jahren die erste Retrospektive ihres Werks in ihrer Heimatstadt Berlin. Erstmals zu sehen sind Ausschnitte aus Serien wie „Leipzig, Hauptbahnhof“ (1981/82), „Moskau“ (1991/92) und „Mein Alex“ (2011). Neben ihrer besonderen Fähigkeit, in ihren Bildern und Serien über Jahrzehnte hinweg verdichtete Zeitgeschichte in ihrem Wandel erfahrbar zu machen, ist es die sich in zärtlich würdevollen, nuancenreichen Schwarz-Weiß- Modulationen ausdrückende soziale Empathie der Fotografin, die ihr Werk so unverkennbar macht.

Helga Paris wurde 1938 in Pommern in Gollnow, heute Goleniów, geboren und ist in Zossen aufgewachsen. In den 60er-Jahren begann sie als Autodidaktin zu fotografieren. Mit Bildern ihrer Nachbarschaft in Prenzlauer Berg, von Kneipenbesuchern und Müllfahrern, Passanten vom Alexanderplatz oder Künstlern und Kindern in Hellersdorf wurde sie eine der zentralen Chronistinnen des Berliner Ostens.


Weitere Informationen und Karten finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
08.11.2019 - 12.01.2020

Pariser Platz 4
10117 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • (030) 2 00 57-1000

Webseite

Beschreibung

S/U Brandenburger Tor
Busse: TXL, M85, 100

» Route auf Google Maps anzeigen