© Katharina Poblotzki

Michael Thalheimer inszeniert „Endstation Sehnsucht“

Berliner Ensemble

Seit dieser Spielzeit ist Michael Thalheimer Hausregisseur am Berliner Ensemble und ist damit Mitglied der Theaterleitung um Oliver Reese. Zur Eröffnung der Saison inszenierte er Bertolt Brechts Klassiker „Der kaukasische Kreidekreis“. Mit Tennessee Williams’ Drama „Endstation Sehnsucht“ ist ab 21.4. eine neue Arbeit dieses ausgezeichneten Regisseurs zu sehen.

Das Leben im vererbten Wohlstand ist längst vorbei, als sich Blanche (Cordelia Wege) bei ihrer Schwester einquartiert. Stella (Sina Martens) lebt mit ihrem Mann Stanley, einem polnischen Einwanderer und Fabrikarbeiter, – verkörpert von Andreas Döhler – auf engstem Raum in einem heruntergekommenen Viertel. Blanches Selbstbild kultureller Überlegenheit, die Attitüden ihrer besseren Herkunft und ihre kapriziöse Verklärtheit provozieren Stanleys Angriffslust bis zum Äußersten. In einer Welt, die den Traum vom individuell realisierbaren Erfolg unabhängig aller Umstände nachhaltig schürt, stört Blanche wider Willen als Zeugin eines unaufhaltsamen Verfalls. Dass der Traum geplatzt ist und man sich schon längst in einer sozialen Sackgasse befindet, lassen beide nur für den jeweils anderen gelten, den sie genau deswegen fürchten, hassen und bekriegen.

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Veranstaltungsdaten:
21.04.2018 - 27.05.2018

Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • 030 28 40 81 55

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Beschreibung

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