Georgios Tsivanoglou (Clov) & Martin Schneider (Hamm) in Robert Wilsons Inszenierung von Becketts „Endspiel“. Foto: © Lovis Ostenrik

Robert Wilson: „Endspiel“

Wiederaufnahme am 22. und 23.10. im Berliner Ensemble

Der Name ist Programm: In Samuel Becketts absurdem Theaterstück streben die Protagonisten unaufhaltsam ihrem scheinbar unabänderlichen Schicksal zu. In dem Text von 1956 geht es um nichts weniger, als um das Ende der Welt, welches Robert Wilson in ein Zaubertheater für alle Sinne verwandelt.

Hamm (Martin Schneider) kann nicht stehen, Clov (Georgios Tsivanoglou) kann nicht sitzen, Hamm ist der Herr, Clov der Diener, beide sind zum Überleben aufeinander angewiesen. In zwei Mülleimern leben Nagg (Jürgen Holtz) und Nell (Traute Hoess), Hamms Eltern, die „verfluchten Erzeuger“, auch sie können nicht fort. Gemeinsam spielen sie ein nie endendes „Endspiel“ gegen die Hoffnungslosigkeit, trotzen der untergehenden Welt mit unerbittlicher Ironie und heiterer Verzweiflung, denn: „Nichts ist komischer als das Unglück.“


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Veranstaltungsdaten:
22.10.2019 - 23.10.2019
20:00

Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin [ Mitte ]

Telefon

  • Karten: (030) 28 40 81 55

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Beschreibung

U+S Fried­­rich­straße
U Oranienburger Tor
Bus: 147

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