‘Pop Art Redefined (Lots of Pictures - Lots of Fun)’, 1971, Siebdruck von Eduardo Paolozzi (Ausschnitt). © Trustees of the Paolozzi Foundation, VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Lots of Pictures – Lots of Fun

Eduardo Paolozzi in der Berlinischen Galerie

Eduardo Paolozzi (1924-2005) war einer der innovativsten und respektlosesten Künstler der britischen Nachkriegsmoderne. Mit der frühen Collagenserie, in der Paolozzi bereits Ende der 1940er-Jahre Bildmotive aus der Populärkultur verarbeitete, bahnte der bekannte Bildhauer und Grafiker der britischen Pop Art den Weg. Seine subversiven frühen Collagen sind von der Alltagskultur inspiriert. In den geklebten Bildwelten treffen u.a. Autos, Außerirdische, Pin-Up-Girls oder Comicfiguren aufeinander – ein wilder Mix in knalligen Farben, der schon bald unter dem Begriff Pop Kunstgeschichte schreiben sollte.

Die Berlinische Galerie präsentiert ab 9.2. eine Schau über den Künstler und richtet den Fokus auf seine experimentellen Werkphasen. Paolozzi kreierte zwischen den 40er- bis 70er- Jahren im Austausch mit der Kunst seiner Zeit ein eigenwilliges und vielschichtiges Werk. Die Ausstellung, die auf einer Retrospektive über Paolozzi in der Londoner Whitechapel Gallery von 2017 basiert, welche das Gesamtwerk des Künstlers vorstellte, schlägt einen Bogen von Paolozzis frühem surrealistisch beeinflussten Werk bis hin zu seinen Collagen, Grafiken und Skulpturen der 1960er- und 1970er-Jahre.

Weitere Informationen und das Begleitprogramm finden Sie hier.

Veranstaltungsdaten:
09.02.2018 - 28.05.2018

Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin [ Kreuzberg ]

Telefon

  • 030 78 90 26 00 (Auskunft)
  • 030 24 74 98 88 (Anmeldung für Gruppen)

Webseite

Beschreibung

U Hallesches Tor,
U Kochstraße; Bus: M29

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