Mozarts „Zauberflöte“ in Yuval Sharons Inszenierung. Foto: © Monika Rittershaus

Yuval Sharon: „Die Zauberflöte“

Ab dem 17.2. in der Staatsoper

Wolfgang Amadeus Mozarts mit Abstand berühmteste Oper ist zugleich auch seine rätselhafteste. Der Prinz Tamino verliebt sich anhand eines Bildes in Pamina. Doch diese befindet sich, wie ihre Mutter, die Königin der Nacht, zu berichten weiß, in der Macht von Sarastro. Im Auftrag der Königin macht sich Tamino samt seinem Begleiter Papageno auf, Pamina aus Sarastros Tempelbezirk zu befreien. Doch kaum dort angekommen, stellt sich die Frage, welche der handelnden Figuren gut ist und welche böse, neu. Klar scheint nur, dass Pamina Taminos Liebe erwidert, und am Ende sind die beiden nach schweren Prüfungen vereint.

Seit 25 Jahren begeistert August Everdings Inszenierung der Oper „Die Zauberflöte“ große und kleine Besucher der Staatsoper. Nun ist es an der Zeit, das vielschichtige Meisterwerk von W.A. Mozart einer neuerlichen Befragung zu unterziehen. Der amerikanische Regisseur Yuval Sharon entführt ab 17. Februar in nicht weniger fantasievolle, doch ästhetisch ganz andere Bilderwelten. Im Zentrum steht dabei die Idee einer Collage, wie sie schon Mozarts Musik darstellt, indem sie beständig zwischen den Stilebenen des Singspiels und der Opera seria changiert. Diese Vielfalt nimmt Sharon zum Anlass, gemeinsam mit Bühnenbildnerin Mimi Lien und dem Modedesigner Walter Van Beirendonck einen kreativ-spielerischen und vor allem bunten Blick auf die Oper zu werfen. Unter dem Dirigat von Alondra de la Parra singt Julian Prégardien die Partie des Tamino, Anna Prohaska verkörpert Pamina und Kwangchul Youn Sarastro Tuuli Takala, die Königin der Nacht.


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Veranstaltungsdaten:
17.02.2019 - 16.03.2019

Unter den Linden 7
10117 Berlin [Mitte]

Telefon

  • (0)30 20 35 45 55

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