Fatih Akin ist mit dem Thriller „Der Goldene Handschuh“ im Wettbewerb vertreten. Die Rolle des vierfachen Frauenmörders Fritz Honka spielt Nachwuchsdarsteller Jonas Dassler. Foto: © 2018 bomberoint._WarnerBros.Ent., GordonTimpen Fatih Akin ist mit dem Thriller „Der Goldene Handschuh“ im Wettbewerb vertreten. Die Rolle des vierfachen Frauenmörders Fritz Honka spielt Nachwuchsdarsteller Jonas Dassler. Foto: © 2018 bomberoint._WarnerBros.Ent., GordonTimpen

Die Welt des Films bei der Berlinale

69. Internationale Filmfestspiele Berlin vom 7. bis 17.2.

Seit nun 69 Jahren sind die Internationalen Filmfestspiele ein kulturelles Ereignis – eines der größten Berlins. Etwa 400.000 Zuschauer können und wollen die herausragenden neuen Filme aus aller Welt sehen. Eine Jury vergibt die begehrten Bären. Präsidentin ist diesmal Juliette Binoche, französische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin (beste Nebenrolle in „Der englische Patient“).

Mit der Weltpremiere von Lone Scherfigs „The Kindness of Strangers“ wird die Berlinale eröffnet. Die dänische Regisseurin hatte 2001 für den Dogma-Film „Italienisch für Anfänger“ den Silbernen Bären erhalten. Der neue Film ist eine dänisch-kanadische Koproduktion in englischer Sprache, ein Drama, das viele sehr unterschiedliche Figuren zeigt, die auf eigene Art und Weise damit ringen, den New Yorker Winter zu überleben.

Alle Filme, die im Wettbewerb stehen, sind neu. Ihre Weltpremiere feiern u.a.: „Der Boden unter den Füßen“ (Österreich) in der Regie von Marie Kreutzer („Die Vaterlosen“), „Der Goldene Handschuh“ (D/F) von Fatih Akin („Gegen die Wand“), „Ich war zuhause, aber“ (D/Serbien) von Angela Schanelec („Marseille“), „Répertoire des villes disparues“ (Kanada, engl. Titel: „Ghost Town Anthology“) von Denis Côté („Bestiaire“). Im Friedrichstadt-Palast wird als Special Gala der indische Film „Gully Boy“ von Zoya Akhtar vorgestellt. Weltpremiere hat auch ein Special im Haus der Berliner Festspiele: „Brecht“ (D/AT) von Heinrich Breloer („Die Manns“).

Die Retrospektive der 69. Filmfestspiele stellt das Schaffen von Regisseurinnen von 1968 bis 1999 in den Mittelpunkt. Das Programm zeigt 26 Spiel- und Dokumentarfilme aus der DDR und der BRD, dazu noch an die 20 Kurzfilme. Die Reihe Berlinale Classics präsentiert sechs Filmpremieren digital restaurierter Fassungen, darunter Dominik Grafs „Die Sieger“ (D 1994), „Ordet“ („Das Wort“, DK 1955) von Carl Theodor Dreyer sowie „Örökbefogadás“ (Adoption, HU) der Regisseurin Márta Mészáros, der 1975 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde.

2019 markiert die 40. Edition der Berlinale-Sektion Panorama. Seit der Gründung 1980, damals noch unter dem Namen Info-Schau, zeigt die Sektion Filme, die aufrütteln und das Publikum in Sehgewohnheiten und Denken herausfordern wollen, ein Angebot, das Kino anders zu betrachten. Panorama-Geschichte wird mit ausgewählten Filmen betrachtet. Im Rahmen ihrer 17. Ausgabe geht die Sektion Talents auf Fehlersuche. 250 Talente widmen sich mentoren- und publikumsbetreut jenen kreativen Schaffensmomenten, in denen sie ins Straucheln gerieten und ungeplante und ungeahnte Wege fanden: Schöner scheitern!


Ca. 100 Workshops, Talks und Filmgespräche finden in den 3 Häusern des HAU – Hebbel am Ufer statt. Hauptort für den Wettbewerb ist wie in jedem Jahr der Berlinale Palast.

Karten (ab 4.2.): an den Ticket-Countern (u.a. Potsdamer Platz Arkaden) und online.

Alle Infos und das vollständige Programm ab 29.1.: www.berlinale.de

Veranstaltungsdaten:
07.02.2019 - 17.02.2019

Marlene-Dietrich-Platz 1
10785 Berlin [ Tiergarten ]

Telefon

  • 01805 44 44

Webseite

Beschreibung

U und S Potsdamer Platz
Bus: M48

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