Die Ausnahmesopranistin Evelyn Herlitzius singt in der Oper ‘Die Sache Makropulos’ die Partie der Emilia Marty. Foto: Bernd Uhlig

‚Die Sache Makropulos‘

In der Inszenierung von David Hermann

In seinem 1926 uraufgeführten Opernwerk Die Sache Makropulos machte Leoš JanácNek die Überlebenschancen dieser Kunstgattung kaum verhüllt zum Thema: Am Schluss muss sich die berühmte Diva Emilia Marty, die mit ihren über 300 Jahren nichts anderes ist als die Verkörperung der Oper selbst, entscheiden, ob sie lieber friedlich entschlafen oder noch mal 3 Jahrhunderte leben und weitersingen will.

Emilia hatte als ‘Versuchskaninchen’ ihres Vaters, eines Alchemisten, einen Lebenstrank genommen, der 300 Jahre Jugend beschert. Nach dieser Frist entscheidet sie sich für die Beendigung ihrer Lebenslaufbahn und mehr noch: Auch die junge Opernsängerin Krista, an die Emilia ihr lebensverlängerndes Rezept weitergeben würde, lehnt ab.

Entstanden ist trotz dieser Abrechnung der Oper mit ihren Primadonnen und pathetischen Hochgefühlen eines der beeindruckendsten Werke der Zwanzigerjahre, das so großartigen Sängerinnen wie der Ausnahmesopranistin Evelyn Herlitzius einen enormen Raum für ihre stimmliche und darstellerische Virtuosität bietet. Schon bei der Premiere 2016 löste sie wahre Jubelstürme an der Deutschen Oper aus. Am 10., 16. und 22. November ist sie wieder in der Inszenierung von David Hermann und unter dem Dirigat von Marko Letonja zu erleben.

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Veranstaltungsdaten:
10.11.2018 - 22.11.2018

Bismarckstraße 35
10627 Berlin [ Charlottenburg ]

Telefon

  • Karten: (030) 343 84 343

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