Die neue Produktion "Der Schuss 2-6-1967" setzt sich mit den Auswirkungen der 68er- Bewegung auseinander; Foto: Matthias Heyde

Der Schuss 2-6-1967

Reflexion der 1968er-Bewegung mit neuen Formen des Musiktheaters

Der Schuss 2-6-1967: Ein Abend in Berlin. Die Stadt ist in Aufruhr. Ein Paar im Tumult. Er hat ein Transparent im Arm, sie ein Kind im Bauch. Er will noch ganz kurz bleiben. Sie geht nach Hause. Während Christa Ohnesorg auf ihren Mann Benno wartet, wird ihr Heim zum Kaleidoskop einer Epoche. Rudi Dutschke und Gudrun Ensslin, Dieter Kunzelmann und Axel Springer treten wie Geister aus dem Limbus der Zeit, sie werfen ein surreales Licht auf ihr kommendes Schicksal und die Zukunft eines Landes. Der Schuss, der Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 tötete, veränderte alles. Er ist der Initialfunke für eine aufbegehrende, eine die BRD spaltende, radikalisierende Bewegung. – Wo stehen wir heute, als Kinder der 68er? Was wäre unsere Gesellschaft heute ohne diesen Erweckungsmoment einer ganzen Generation, musste Benno Ohnesorg sterben, damit sich ein erstarrendes Land erneuern konnte? Das Musiktheaterstück ‘Der Schuss 2-6-1967’ von Arash Safaian (Musik) und Bernhard Glocksin (Text), das am 2.6. unter der Regie von Paul Georg Dittrich Uraufführung feiert, setzt sich mit der sozialen Dimension des Geschehens, seiner Auswirkung sowie mit neuen Formen des Musiktheaters auseinander.


Tickets und weitere Informationen sind hier zu finden.

Veranstaltungsdaten:
02.06.2017 - 08.07.2017

Karl-Marx-Straße 131
12043 Berlin [ Neukölln ]

Telefon

  • Karten: (030) 68 89 07 77

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Beschreibung

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S Neukölln

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