Querschnitt durch das reiche Spektrum des Schatzfundes von Neupotz © SMB, Museum für Vor- u. Frühgeschichte, Foto: Claudia Klein (Ausschnitt) Querschnitt durch das reiche Spektrum des Schatzfundes von Neupotz © SMB, Museum für Vor- u. Frühgeschichte, Foto: Claudia Klein (Ausschnitt)

Der Barbarenschatz von Neupotz

Schätze aus dem Rhein nun in der Dauerausstellung

Der Xantener Knabe, eine 1858 bei Xanten von Fischern im Rhein gefundene römische Bronzestatue, stand eine lange Zeit einsam im Bacchus­saal des Neuen Museums. Nun erhielt der Bronzejüngling Zuwachs: von eisernen Werkzeugen und Wagenteilen über Vorhängeschlösser und Fußfesseln bis hin zu Bronzekesseln und wertvollem Tafelgeschirr. Der „Barbarenschatz von Neupotz“, im 3. Jahrhundert nach Christus im Rhein versunken, bereichert in den nächsten Jahren die Dauerausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte.

Der „Barbarenschatz von Neupotz“ ist der umfänglichste Massenfund römischer Objekte aus Metall nördlich der Alpen. Sie stammen zumeist aus römischen Privathäusern. Viele Stücke zeigen Spuren intensiven Gebrauchs. Es war die riesige Schaufel eines Baggers, die im Jahre 1967 die ersten Funde bei Neupotz in Rheinland-Pfalz zutage förderte. Über die Jahrzehnte kamen immer neue Metallob­jekte ans Licht. Bis 1997 wuchs der Bestand auf ca. 1.000 Fundstücke mit einem Gesamtgewicht von etwa 700 Kilogramm an. Ein Querschnitt davon und der Xantener Knabe, der bereits im 1. Jahrhundert nach Christus im Rhein verschwand, sind nun im Bacchussaal zu bewundern.


Weitere Infos zur Ausstellung sind hier zu finden.

Veranstaltungsdaten:
20.12.2016 - 20.12.2020

Bodestraße 1-3
10178 Berlin

Telefon

  • 030 2 66 42 42 42 (Auskunft)

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Beschreibung

S Hackescher Markt
Tram: M1, 12
Bus: TXL, 100, 200

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