Die amerikanische Sopranistin Sara Jakubiak verkörpert in Korngolds Oper "Das Wunder der Heliane" die Titelpartie. © Ashley Plante

Das Wunder der Heliane

Ein fast vergessener Schatz in der Deutschen Oper

Die Deutsche Oper hebt mit der Premiere von „Das Wunder der Heliane“ am 18.3. einen fast vergessenen Schatz der Operngeschichte. Erich Wolfgang Korngold (1897 bis 1957) war einer der berühmtesten Komponisten seiner Zeit. Schon kurz nach der Uraufführung 1927 in Hamburg rissen sich die Bühnen um sein Werk. Innerhalb nur eines Jahres fanden an elf Häusern Premieren statt – von Wien über München, Breslau, Danzig bis zur Deutschen Oper Berlin, die damals noch Städtische Oper hieß. Doch das unter den Nationalsozialisten verhängte Aufführungsverbot des jüdischen Komponisten verbannte dessen Werk von den Bühnen. Es verschwand in der Versenkung – bis in die heutige Zeit.

Nun aber steht die Wiederentdeckung einer großen und farbenprächtigen Oper an: Erich Wolfgang Korngold verfasste eine gewaltige Partitur mit üppig besetztem Orchester.

Die Handlung nach H. Kaltnekers ‘Die Heilige’ ist märchenhaft und zeitlos: Ein kalter Herrscher ohne Liebesfähigkeit, seine unglückliche Frau Heliane und ein Fremder stehen im Zentrum der packenden Dreiecksgeschichte über Liebe, Hass und das Warten auf die Erlösung. Heliane verliebt sich in den Fremden, der Glück und Liebe in das Land zu bringen scheint. Als der Herrscher diesen Treuebruch entdeckt, zwingt er Heliane, mit einem Wunder zu beweisen, dass sie unschuldig ist. Auf dieses erlösende Wunder hofft schließlich das ganze Land. In der Inszenierung von Christof Loy und unter der musikalischen Leitung von Marc Albrecht singt Sara Jakubiak die Titelpartie.

Spielzeiten und weitere Informationen erhalten Sie bei der Deutschen Oper Berlin.

 

Veranstaltungsdaten:
18.03.2018 - 06.04.2018

Bismarckstraße 35
10627 Berlin [ Charlottenburg ]

Telefon

  • (030) 343 84 343

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